Feier einer Agape am 15. März

Der diesjährige Besinnliche Vormittag und Feier einer Agape mit dem Franziskaner Br. Helmut Schlegel hatte „Versöhnung“ zum Thema. Zu Beginn erzählte Br. Helmut die Geschichte von den zwei Igeln, die in ihrem gemeinsamen Nest im Winter den richtigen Abstand zueinander finden müssen, dass Nähe nicht verletzend und Distanz nicht frierend macht. Auch in Beziehungen von Menschen ist es nicht einfach, die jeweilige Nähe, die den anderen nicht erdrückt, oder Distanz, die beim anderen kein Gefühl des Verlassenseins aufkommen lässt, zu finden.1
1: https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Stachelschweine_(Parabel) In der originalen Parabel von Arthur Schopenhauer ist noch von Stachelschweinen die Rede.

Leider passieren häufig im Miteinander von Menschen Verletzungen (oft ungewollt), die tiefe Wunden reißen können, da lange zurückliegende Verletzungen wieder aufbrechen, und diese dann eine Versöhnung erschweren oder verhindern/unmöglich zu machen scheinen.

Global betrachtet scheint die Erde zurzeit vor allem ein Ort zu sein, an dem Kriege wüten, Hass zwischen Völkern und Nationen herrscht, Egoismus sich ausbreitet in Form von mangelnder Teilnahme an der Not von Flüchtlingen, Gier und Besitz, Streben nach Macht. All dies wird auch im Versöhnungsgebet von Coventry formuliert. Die Kathedrale der englischen Stadt wurde im Zweiten Weltkrieg bei einem Luftangriff der Deutschen zerstört. Aus drei Zimmermannsnägeln des Dachstuhls wurde ein Nagelkreuz zusammengesetzt als Symbol für Versöhnung und Frieden.2
2: https://de.wikipedia.org/wiki/Nagelkreuz_von_Coventry

Alle Teilnehmenden hatten die Möglichkeit ihr eigenes Nagelkreuz aus drei Nägeln mit Bast oder Draht zu gestalten, gleichzeitig eine Übung in gegenseitiger Unterstützung, da das Basteln der Kreuze mit Hilfe einer anderen Person viel leichter klappt. Den Abschluss bildeten das gemeinsame Brotbrechen und ein einfaches Mittagessen.

Zum Nachdenken für Zuhause hat Br. Helmut noch einen „Dekalog des Vergebens“ ausgeteilt:

Dekalog des Vergebens

  1. Vergeben heißt nicht: Unrecht vergessen.
  2. Vergeben heißt nicht: Unrecht gutheißen.
  3. Vergeben heißt nicht: Unrecht verharmlosen.
  4. Vergeben heißt nicht: Unrecht verschweigen.
  5. Vergeben heißt nicht: schwach sein.
  6. Vergeben heißt: stark sein.
  7. Vergeben heißt: zuerst mir selbst vergeben.
  8. Vergeben heißt: fair sein statt verletzen.
  9. Vergeben heißt: Einsicht und Entschuldigung annehmen.
  10. Vergeben heißt: mich und meine Mitmenschen in Gottes Hand geben.

Inklusiver Gottesdienst in Hofheim

  • 1. August 2025

Letzte Änderung: 1. August 2025

Am 9. März feierte der Integrative Gebärdenchor von LUKAS 14 (IGeL) zusammen mit Br. Helmut Schlegel OFM einen Inklusiven Gottesdienst im „Haus vom guten Hirten“ in Hofheim. Zur Fastenzeit hat die Erfurter Künstlerin Konstanze Trommer ein Hungertuch unter dem Motto „Liebe sei Tat“ gestaltet, inspiriert von der caritativen Arbeit des Heiligen Vinzenz von Paul, der das Motto für sich und seine Ordensgemeinschaften aufgestellt hat.

Das Misereor-Hungertuch 2025 "Gemeinsam träumen -Liebe sei Tat" von Konstanze Trommer (c) Misereor

Auf dem Hungertuch sind Kinder zu erkennen, die auf einer kleiner Insel leben. Der erste Eindruck der spielenden und lachenden Kinder täuscht jedoch. Bei hohem Wellengang droht die Insel zu versinken. Es ist ein Leben auf der Flucht. Ein Schicksal, das Millionen von Menschen auf der Erde erleiden. Hilfslieferungen eines Helikopters sind keine permanente Lösung, sie können das Schicksal nur herauszögern.

Die Künstlerin möchte uns auf die Klimakatastrophe aufmerksam machen, um der Versuchung zu widerstehen, einfach so weiter zu leben, nach dem Motto: „Ist ja alles nicht so schlimm, wir werden es schon wieder in den Griff bekommen.“ Nicht nur die Kinder leiden unter den Folgen der Luftverschmutzung und der Wegwerfgesellschaft, auch die Tiere spüren die Veränderungen, sei es das Mikroplastik, welches mit der Nahrung aufgenommen wird oder ganze Müllberge, die an der Wasseroberfläche schwimmen.

Trotz allem haben die Kinder Hoffnung.
Hoffnung, die verbindet und stärkt.
Hoffnung auf eine Lösung für den Klimawandel.
Hoffnung, dass wir gemeinsam anpacken und aktiv werden, für eine gemeinsame Zukunft.

Bibelentdecker im März

Beim Bibelentdecker am 8. März wurden unterschiedliche Bibelstellen zur Tempelreinigung Jesu aus den Evangelien nach Matthäus, Markus und Johannes behandelt. – Jesus schmiss die Tische von den Händlern und Verkäufern um und vertrieb die Personen aus dem Tempel.

Die Teilnehmenden des Bibelentdeckers beschäftigten sich mit der Frage, wie der Zorn und die Liebe Jesu zusammenpassen können. Warum wird Jesus wütend und bittet die Personen nicht, den Tempel zu verlassen? Ein Blick auf die 10 Gebote des alten Testaments und Jesus‘ wichtigstes Gebot nach Matthäus 22:34-40 regten zu einer Diskussion an.

LUKAS-Treff Februar 2025

Beim LUKAS-Treff im Februar hat Stefan Richter die Teilnehmenden noch einmal in die Welt des Systemischen Denkers, Institutionskritikers und überzeugten Demokraten Hans Haacke entführt. Die Dekoration in Anlehnung an Installationen im Museum veranschaulichte seinen Bericht. So symbolisierten von der Decke hängende Luftballons, die durch simple Luftbewegung (z.B. Anblasen) selbst in Bewegung kommen, Hans Haackes Installation „Blue Sail“, bei der ein Ventilator ein großes blaues Chiffontuch bewegt: Keine der Bewegungen ist gleich, und alles hängt mit allem zusammen. Hans Haackes Hinwendung zu sozialen Themen, die nichts an Aktualität eingebüßt haben, kann im Bericht zum Museumsbesuch nachgelesen werden.

Einladung zum Nachdenken – März 2025

Wir sind am Anfang der Fastenzeit, die mit dem Aschenkreuz an Aschermittwoch begonnen hat.
Das Aschenkreuz soll uns daran erinnern, dass wir vergänglich sind:
Bedenke Mensch, dass Du Staub bist und zum Staub zurückkehrst

Unsere Welt muss sich großen Herausforderungen stellen. Sie ist geprägt von Spannungen und großen Konflikten, die zunehmend den Frieden gefährden, Aufrüstung in vielen Ländern, Kriege, Zunahme von Populismus und Nationalismus, sozialem Ungleichgewicht, Armut, Klimawandel und so vieles mehr.

„Trotz allem dürfen wir die Hoffnung haben, dass die Erde nicht nur in der Hand der Mächtigen ist, sondern vor allem in der Hand Gottes.“ – Pater Anselm Grün

Gott näher kommen

Die Fastenzeit ist eine Chance sich wieder verstärkt auf Gott einzulassen, das eigene Leben bewusst wahrzunehmen und dankbar auf sein Leben zu schauen:

  • Viel Unnötiges loszulassen, um Platz für Wesentliches zu schaffen
  • alte Gewohnheiten neu zu überdenken
  • wovon bin ich abhängig?
  • wie kann mein Beitrag für eine bessere Welt aussehen?

Eine gute Inspiration können folgende Zeilen von Gisela Baltes sein:

Loslassen
Loslassen was ich nicht brauche:
meinen Egoismus
meine Selbstherrlichkeit,
Vorurteile und Rechthaberei
Angst, Unsicherheit, Misstrauen
Kummer und Probleme,
Ärger, Aggressionen,
meinen Stress,
meine Termine,
meine Unentbehrlichkeit.

Loslassen, was mich hindert:
meine Gleichgültigkeit
meine Gewohnheiten
festgefahrene Meinungen
meine Abhängigkeiten

Loslassen, wen ich behindere:
durch meine Hilfe hilflos mache,
durch meine Liebe unfrei mache,
durch meine Ansprüche überfordere,
auf das Bild festlege,
das ich mir von ihm gemacht habe.

© Gisela Baltes

 

Die Fastenzeit ist eine Vorbereitung auf Ostern, das große Fest des Lebens, das uns durch Jesus Christus geschenkt ist in der Auferstehung. Der Tod hat nicht das letzte Wort, sondern die Hoffnung auf Leben.

Ich wünsche uns allen eine gesegnete und fruchtbare Zeit

Gisela Paluch

Besuch der Ikonenausstellung im Museum Angewandte Kunst

Die Ausstellung IKONA.Heilige Frauen in der orthodoxen Kunst im Museum Angewandte Kunst beinhaltet ikonische Darstellungen weiblicher Heiliger in großer Vielfalt, und obwohl die meisten der heiligen Frauen schon vor Jahrhunderten oder Jahrtausenden gelebt haben, sind ihre Lebensgeschichten (leider) überraschend aktuell und unterscheiden sich gar nicht so viel von denen heutiger Frauen.

Ikonen von Protagonistinnen der Religionsgeschichte zeigen Eva, die Urmutter; die Gottesmutter Maria, DIE Heilige schlechthin; Frauen des Neuen Testaments wie Maria Magdalena oder die Samariterin am Jakobsbrunnen, die sogar den vielsagenden Namen Photina (= die Erleuchtete) erhält; Märtyrerinnen wie Thekla, die eigentlich als Mann verkleidet mit dem Apostel Paulus reisen wollte, was dieser zwar verweigerte, aber aufgrund ihrer Beharrlichkeit schließlich einlenkte und sie zumindest ermächtigte, das Wort Christi zu verkündigen.

Die „jüngste Heilige“ der Austellung (Heiligsprechung 2015), Maryam al-Maslub, eine palästinensische Nonne, hat als junges Mädchen auf wundersame Weise einen versuchten Femizid religiös motivierter Gewalt überlebt.

Die Hl. Helena, Auffinderin des Kreuzes Christi in Jerusalem und Mutter des römischen Kaisers Konstantin, gehört zu den bekannteren unter den heiliggesprochenen Herrscherinnen. Unter den umstrittenen Vertreterinnen ist die Zarin Alexandra hervorzuheben. Die ganze letzte Zarenfamilie wurde kanonisiert, vor allem wohl wegen ihres (finanziellen) Einsatzes für die russisch-orthodoxe Kirche, politische Fehler des Zaren und daraus resultierendes Leid für die Bevölkerung wurden ignoriert.

Ikonen heiliger Helferinnen und Heilerinnen werden bei den unterschiedlichsten Krankheiten nicht nur zum Fürbittgebet benutzt, sondern selbst zur Medizin durch Auflegen auf kranke Körperregionen oder Einnahme von in Flüssigkeit gelösten Partikeln der Malschicht.

Eine Sonderstellung hat die Hl. Sophia (= Weisheit), die im Laufe der Zeit sogar eine „Geschlechtsumwandlung“ erfährt. Bereits im Judentum aber auch im gnostischen Philippusevangelium steht Sophia für die weibliche Seele Gottes, Quelle der (Ur-)Kraft, ist symbolische „Gefährtin“ Christi. Im Prolog des Johannesevangeliums wird Sophia zum Logos, der im Griechischen männlichen Vernunft. Der Logos wird als Jesus Christus geboren – Sophia wird männlich.

Die Gruppe von LUKAS 14, die am 18.01.25 die IKONA besuchte, wurde von Cornelia Horne kompetent und kurzweilig durch die umfassende Ausstellung geführt. Sogar beim sich anschließenden Café-Besuch wurden die interessierten Gespräche fortgeführt.

Einladung zum Nachdenken – Februar 2025

  • 9. Februar 2025

Letzte Änderung: 9. Februar 2025

Jahr der Hoffnung

Hoffnung – unter diesem Motto steht das Heilige Jahr, ein Jubeljahr, das nur alle 25 Jahre gefeiert wird. Doch was gibt es zu feiern in einer Kirche, die in ihrer Glaubwürdigkeit schwer erschüttert um innere Reformen ringt, in einer von Kriegen und Untergangsängsten geplagten Welt? In der Ankündigungsbulle für das Heilige Jahr „Spes non confundit“ (Die Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen) schreibt Papst Franziskus: „Alle hoffen. Im Herzen eines jeden Menschen lebt die Hoffnung als Wunsch und Erwartung des Guten, auch wenn er nicht weiß, was das Morgen bringen wird.“

Franz von Assisi und der Sultan – Robert Lentz

Ein Hoffnungsträger zu seiner Zeit, der für Reformen in einer selbstgefällig gewordenen Kirche kämpfte, war der Hl. Franz von Assisi. Die Franziskanischen Orden feiern von 2023 bis 2026 verschiedene 800-Jahre-Jubiläen, in diesem Jahr die Niederschrift des Sonnengesangs im Jahr 1225. Der Franziskanische Gruß „pace e bene“, wünscht Frieden und Gutes/Heil für alle Menschen.

Wahrscheinlich war es dieser Wunsch nach Frieden, weshalb sich der Hl. Franziskus – nicht als Soldat –  dem fünften Kreuzzug (1217-1221) anschloss. Franziskus gelang es 1219, während einer Kampfpause der Belagerung der Stadt Damiette, von Sultan Malik al Kamil, einem Anhänger des mystischen Zweigs des Islam, des Sufismus, empfangen zu werden. Beide Männer sprachen in gegenseitigem Verständnis und Respekt miteinander, die spirituelle Begegnung zweier Menschen Gottes.

800 Jahre später, im Jahr 2019, besuchte ein anderer Franziskus, diesmal der Papst, Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate). Er und der muslimische Großimam Ahmad Mohammad Al-Tayyeb unterzeichneten eine Erklärung über „die Geschwisterlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt“. Papst Franziskus sagte, er sei gekommen, „weil er nach Frieden dürstet“, als „ein Bruder, der den Frieden mit den Brüdern sucht“.

Spaltung entsteht, wenn wir „sie“ als verschieden von „uns“ betrachten; Versöhnung beginnt mit „du“ und „ich“; Frieden entsteht, wenn wir einfach „wir“ sagen.

Hoffen wir auf ein mehr an „wir“, für uns im Kleinen und die Welt im Großen – die Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen.

Cornelia Horne

Papst Franzikus und Großimam Ahmad Mohammad Al-Tayyeb © Cristian Gennari/Romano Siciliani/KNA

Inklusiver Neujahrsgottesdienst und -empfang am 26.01.2025

  • 11. Februar 2025

Letzte Änderung: 11. Februar 2025

Die zweite Lesung aus dem ersten Korintherbrief

Wie der Leib einer ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden (1 Kor 12,12)

passte perfekt zur Vielfalt, die LUKAS 14 widerspiegelt, sichtbar bei den Lektorinnen der Fürbitten. Die zweite Strophe des Lieds zum Zwischengesang „Haben wir nicht letztlich einen Glauben?“ (T: E. Eckert, M: P. Reulein) beschreibt den Grundtenor des Gottesdiensts:

Teilen wir nicht letztlich eine Hoffnung,
dass der Welt der Frieden doch gelingt,
und Gerechtigkeit an jedem Ort einzieht,
weil der Geist Gottes uns zur Einheit bringt?

Gleichzeitig werden wir im Lied aufgefordert als „Kinder des Lichts“ zu leben.

Ein optisches Highlight war der indische Dank-Tanz, dargeboten von Sr. Stephina Ghonsalves., der Gebärdenchor hat in gewohnter Weise Lieder und Messgesänge durch Gebärdenpoesie visualisiert.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde zum jährlichen Neujahrsempfang in die Vereinsräume von LUKAS 14 geladen. Das reichhaltige Buffet ließ keine kulinarischen Wünsche offen, die letzten Gäste gingen erst spät am Nachmittag nach Hause.

Vielen Dank an alle Mitwirkenden, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben!

Einladung zum Nachdenken – Januar 2025

Foto: © Jan Quirmbach

Wir stehen am Anfang des Jahres 2025
Was wird es bringen: Uns persönlich, unserem Land und der ganzen Welt?

Im Rückblick brachte das vergangene Jahr erschütternde Ereignisse, die wir durch Medienberichte hautnah mitbekommen haben. Unter anderem auch, wieviel Leid der Mensch dem Menschen zufügen kann.

DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST UNANTASTBAR.
SIE ZU ACHTEN UND ZU SCHÜTZEN IST VERPFLICHTUNG ALLER STAATLICHER GEWALT
(Artikel 1 des GG ist das wichtigste Gesetz, mit Ewigkeitsgarantie)

Im Jahre 1949 wurde es verkündet, vier Jahre nach der grausamen nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, und ist das wichtigste Gesetz und die Grundlage für alle anderen Rechte und Freiheiten.

Die Würde des Menschen spielt auch eine entscheidende Rolle in unserem christlichen Glauben, in den Lehren und dem Leben von Jesus Christus. Sie gründet sich nicht auf äußere Erfolge oder gesellschaftliche Anerkennung, sondern auf die Tatsache, dass jeder Mensch von Gott geliebt und gewollt ist. Jesus hat uns durch seine Worte und Taten gezeigt und vorgelebt, wie wir die Würde des anderen achten können, nämlich durch Liebe, Vergebung, Barmherzigkeit. Er widmete sich Menschen in Randgruppen, Sündern, Kranken und Ausgegrenzten.

Auf dem Stadtkirchenfest am 25. August letzten Jahres gab es eine Aktion zum Thema Menschenwürde. In Kooperation mit dem Centre for Dialogue konnte man sogenannte Würdetafeln brennen und bemalen.

„Unsere Einzigartigkeit und Würde wurzeln darin, dass wir nach dem Bilde Gottes erschaffen sind.“ (Richard Forster)

Vielleicht sollten wir von Zeit zu Zeit in unserem „inneren Gerichtshof“ einkehren und unser Schubladendenken, unsere Vorurteile, Beurteilungen, Bewertungen usw. prüfen!

Foto: © Jan Quirmbach

Ich wünsche uns allen ein friedliches erfülltes Jahr,
Gesundheit und den Segen Gottes

Gisela Paluch

Einladung zum Nachdenken – Dezember 2024

  • 7. Dezember 2024

Letzte Änderung: 7. Dezember 2024

Das Licht einer Kerze durchdringt die Dunkelheit.
Die Dunkelheit der Welt: die vielen Kriege auf fast allen Erdteilen; Unterdrückung von Frauen, Ethnien; Kinder, die ihres Kindseins auf vielfältige Art beraubt werden…
Die Dunkelheit in uns selbst: Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen; Schmerz wegen einer zerbrochenen Freundschaft; Neid; Unzufriedenheit…

Das Licht ist ein Symbol der Hoffnung, der Verbundenheit, der Sehnsucht nach Frieden. Der Frieden in der Welt beginnt in unseren Herzen. Dort, wo wir es schaffen Mauern einzureißen, die aus Angst oder Missverständnissen errichtet wurden, dort, wo wir einander die Hand reichen, uns mit Respekt, Geduld und Liebe begegnen, dort werden Wunden geheilt, Brücken gebaut. Das, was wirklich zählt, ist nicht das Streben nach Macht, sondern die Fähigkeit füreinander da zu sein.

Das Licht einer Kerze durchdringt die Dunkelheit.
Hoffnung keimt auf.
Liebe und Frieden breiten sich aus.

Cornelia Horne

Deep Peace

Deep peace of the running wave to you,
Deep peace of the flowing air to you,
Deep peace of the quiet earth to you,
Deep peace of the shining stars to you,
Deep peace of the gentle night to you,
Moon and stars pour their healing light on you.
Deep peace to you.

Der tiefe Frieden der fließenden Welle sei mit dir,
Der tiefe Frieden der strömenden Luft sei mit dir,
Der tiefe Frieden der stillen Erde sei mit dir,
Der tiefe Frieden der leuchtenden Sterne sei mit dir,
Der tiefe Frieden der milden Nacht sei mit dir,
Mögen Mond und Sterne ihr heilendes Licht auf dich lenken.
Tiefer Frieden sei mit dir.

Gälischer Segen