Letzte Änderung: 27. Mai 2020

Pater Amandus

Ein Text der Frankfurter Kapuziner www.liebfrauen.net gibt gelungen die verschiedene Stationen in P. Amandus Leben wieder:

Bleibe bei uns, wenn der Abend kommt,
was auch geschieht, du bist da.
Du setzt mein Herz in Flammen,
fĂŒhrst uns in Gott zusammen,
Christus lebt. Halleluja.

(Aus dem Frankfurter Evangelienspiel 2012)

Gott, der Lebendige, rief am 28. September 2012 unseren Mitbruder P. Amandus Hasselbach zur Feier des Ewigen Gastmahls in der neuen Welt Seines immerwÀhrenden Friedens.

Pater Amandus (Kurt Heinrich) Hasselbach wurde am 20. Juni 1935 in Wiesbaden geboren. Zeit seines Lebens blieb er seiner hessischen Heimat verbunden. Heiter erzĂ€hlte er immer wieder, dass er seinen Ordensnamen von seiner Mutter „erbte“, die Amanda hieß. Seine Eltern starben frĂŒh. Mit seinen beiden BrĂŒdern wurde er von der Ältesten aus der nĂ€heren Verwandtschaft Hasselbach, einer Kinderschwester großgezogen, die deswegen ihren Beruf aufgab: „Sie hat uns vorgelebt, was es heißt, Christ zu sein.“ Als sie den zehnjĂ€hrigen Bub zum ersten Mal mit in die Kirche nahm, wusste er von Stund an, dass er Ordensmann werden wollte. Im Kolleg der Kapuziner in Bensheim eröffnete sich ihm eine neue Welt. „Ich fing erst richtig an zu leben, als ich in den Orden eintrat, obwohl es da sehr streng, fast monastisch zuging. Wir hatten ein ordenseigenes Studium, wir haben eine Jazzband aufgebaut, ich habe mir den Bass angewöhnt, das Zeichnen, Malen. Vieles, das wir entwickelt haben, braucht man in der Seelsorge.“ Im Philosophiestudium der Kapuziner, damals in Krefeld, wurde der angehende Priester tief geprĂ€gt: „Erst mal vier Semester nur gefragt, was bedeutet das Leben. Nix Theologie.“

Schon wĂ€hrend des Studiums engagierte sich Pater Amandus fĂŒr die Missionspublizistik. Am 30. MĂ€rz 1963 wurde er von Bischof Joseph Höffner in MĂŒnster/W. zum Priester geweiht und wurde gleich in die Seelsorge der Raphaels-Klinik in MĂŒnster/W. geschickt. In der Auseinandersetzung mit dem Leid haben ihn die kranken GlĂ€ubigen tief geprĂ€gt. Er erfuhr bei ihnen, dass auch im Leid Gelassenheit und Freude aus reinem Gottvertrauen möglich sind. Diese Erfahrung hat ihn fĂŒr sein ganzes priesterliches Wirken geprĂ€gt.

BeflĂŒgelt von der Aufbruchstimmung des Zweiten Vatikanischen Konzils, erprobte er in der Klosterkirche in MĂŒnster Dialogpredigten, Jazz-Gottesdienste und Predigtspiele. 1964 nahm er die Arbeit in der Missionsprokur der Kapuziner in MĂŒnster auf und begrĂŒndete die Zeitschrift „Kontinente“ mit. Als MissionssekretĂ€r prĂ€gte er mit seiner Tatkraft und seiner Freude, mit der er auf Menschen zugehen konnte, die Öffentlichkeitsarbeit des Ordens maßgeblich. Auf ihn geht der erste KAPUZINER zurĂŒck, eine regelmĂ€ĂŸige Veröffentlichung fĂŒr die WohltĂ€ter und Freunde der Kapuziner. Auf deren Titelseite fand sich immer eine Karikatur, was die Grundeinstellung des Chefredakteurs Pater Amandus wiederspiegelte: Niemals den Frohsinn zu vergessen.

Als 1977 die BrĂŒdergemeinschaft der Kapuziner in Frankfurt neu zu besetzen war, ergriff Pater Amandus die Chance, in einer Großstadt wirken zu können. Von 1977 bis 1991 war er fĂŒr 14 Jahre Guardian des Klosters. Wegen seiner deutlichen, manchmal harschen Predigten und seiner Volksverbundenheit wurde er ĂŒber die Grenzen der Stadt hinaus bekannt: „Ich liebe die Menschen. Und ich liebe diese Stadt“, sagte er immer wieder. Von seiner Ankunft in Frankfurt an wurden ihm besonders die gehörlosen Menschen zu Freunden. Ihnen war er nicht nur Seelsorger, sondern auch Wegbereiter: FĂŒr das Menschenrecht auf eine inklusive Teilhabe am kulturellen Leben, insbesondere durch eine eigene Sprache und Ausdrucksform.

Als 1977 die BrĂŒdergemeinschaft der Kapuziner in Frankfurt neu zu besetzen war, ergriff Pater Amandus die Chance, in einer Großstadt wirken zu können. Von 1977 bis 1991 war er fĂŒr 14 Jahre Guardian des Klosters. Wegen seiner deutlichen, manchmal harschen Predigten und seiner Volksverbundenheit wurde er ĂŒber die Grenzen der Stadt hinaus bekannt: „Ich liebe die Menschen. Und ich liebe diese Stadt“, sagte er immer wieder. Von seiner Ankunft in Frankfurt an wurden ihm besonders die gehörlosen Menschen zu Freunden. Ihnen war er nicht nur Seelsorger, sondern auch Wegbereiter: FĂŒr das Menschenrecht auf eine inklusive Teilhabe am kulturellen Leben, insbesondere durch eine eigene Sprache und Ausdrucksform.

Pater Amandus baute mit Christina Kupczak die Gehörlosengemeinschaft PAX auf, förderte die Entwicklung der Deutschen GebĂ€rdensprache und trat fĂŒr das Menschenrecht auf eine inklusive Teilnahme am gesellschaftlichen und kulturellen Leben, insbesondere durch eine eigene Sprache und Ausdrucksform. PAX war auch wesentlich am Zustandekommen einer professionellen Dolmetscherausbildung und der Vorbereitung zur Ausbildung als GebĂ€rdensprachdolmetscher beteiligt. Ebenso wurde zwischen 1998 – 2003 der erste Versuch einer inklusiven Beschulung gehörloser Kinder mittels Dolmetscherinnen in eine Regelschule gewagt. P. Amandus verstand sich als Pionier, sowohl in der Arbeit mit Gehölosen als auch in seiner TĂ€tigkeit als Seelsorger. Das Hessische Landesparlament erkannte 1998 als erste Landesregierung die Deutsche GebĂ€rdensprache (DGS) als eigenstĂ€ndige Sprache an. Bundesweite Anerkennung entstand durch das Gleichstellungsgesetz im Jahr 2002.

FĂŒr diesen pastoralen und sozialen Schwerpunkt kam ihm seine fast naturgemĂ€ĂŸe Verbindung zum Theater zu Gute. Er freundete sich mit Schauspielern und Schauspielerinnen, Regisseurinnen und Regisseuren an; legendĂ€r die Tradition, am zweiten Weihnachtstag im Gottesdienst in der Liebfrauenkirche von Wolfgang Kaus die Weihnachtsgeschichte in hessischer Mundart vortragen zu lassen, wie die GrĂŒnderin des Frankfurter Volkstheaters Liesel Christ sie ĂŒbersetzt hatte. 

Über Frankfurt hinaus wurde er bekannt durch seine Auftritte im Hessenfernsehen als Ratgeber in der Sendung „Lebensberatung“ mit Barbara Siehl; auch Frank Lehmann, der „Mr. Börse“ der ARD, fand in Pater Amandus einen geistlichen Freund. Die Anerkennung unter den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern der Stadt Frankfurt fand ihren Ausdruck in der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt, die die damalige OberbĂŒrgermeisterin Petra Roth ihm 1996 verlieh. Durch seine vielfĂ€ltigen Verbindungen wurde ihm so auch möglich, die Idee vom „Evangelium mitten in der Stadt“ zu verwirklichen. Er entwickelte das Frankfurter Evangelienspiel, ein großes Straßentheater mit ĂŒber 120 Mitwirkenden aus allen SprachrĂ€umen, Kulturen und Religionen. FĂŒnfmal war er Regisseur der Inszenierung des Lebens und der Botschaft Jesu Christi mitten in Rhein-Main, wobei er bei der letzten Inszenierung sein Werk schon in jĂŒngere HĂ€nde legen musste – und konnte.

Über Frankfurt hinaus wurde er bekannt durch seine Auftritte im Hessenfernsehen als Ratgeber in der Sendung „Lebensberatung“ mit Barbara Siehl; auch Frank Lehmann, der „Mr. Börse“ der ARD, fand in Pater Amandus einen geistlichen Freund. Die Anerkennung unter den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern der Stadt Frankfurt fand ihren Ausdruck in der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt, die die damalige OberbĂŒrgermeisterin Petra Roth ihm 1996 verlieh. Durch seine vielfĂ€ltigen Verbindungen wurde ihm so auch möglich, die Idee vom „Evangelium mitten in der Stadt“ zu verwirklichen. Er entwickelte das Frankfurter Evangelienspiel, ein großes Straßentheater mit ĂŒber 120 Mitwirkenden aus allen SprachrĂ€umen, Kulturen und Religionen. FĂŒnfmal war er Regisseur der Inszenierung des Lebens und der Botschaft Jesu Christi mitten in Rhein-Main, wobei er bei der letzten Inszenierung sein Werk schon in jĂŒngere HĂ€nde legen musste – und konnte.

Nach dem fĂŒr Pater Amandus schmerzlichen Ende seiner geliebten PAX – Gehörlosenseelsorge im Jahr 2006 erstand ihm in der GrĂŒndung von Lukas14, einem Verein zur Förderung von Kultur und Integration von Menschen mit Behinderungen, die Möglichkeit, seinem Lebenswerk Bestand zu verleihen. Er war bis zuletzt der vĂ€terliche Freund und UnterstĂŒtzer der Mitglieder und Freunde von Lukas14. Er fĂŒllte mit Hingabe weiter die Rolle aus, der Hausvater inmitten der Seinen zu sein: Mit Freude band er sich immer wieder gern die SchĂŒrze um und bekochte sie mit allerlei SpezialitĂ€ten. Höhepunkt war jedes Jahr das Einkochen von Marmelade, fĂŒr das er obstkistenweise UnterstĂŒtzung erhielt. Er wusste dabei genau, dass er auch mit dieser Sammel- und VerkaufstĂ€tigkeit Menschen gewinnen konnte fĂŒr seine Anliegen. Deren letztes Ziel waren immer die Werte des Evangeliums und der Glaube an den großen Gott.

In den RĂ€umen, die er selber fĂŒr zwanzig Jahre mit Geist und Leben erfĂŒllte fĂŒr die PAX Gehörlosenseelsorge und dann Lukas14, hat er in glĂ€ubiger Gelassenheit seine Krankheit angenommen und in den letzten Monaten ertragen, umgeben und versorgt, von Menschen, denen er Freund, Vater und Mitmensch war, ein Geistlicher und Seelsorger, wie viele ihn sich wĂŒnschen. Liebfrauen blieb er ĂŒber die Jahre verbunden mit der PAX-Gehörlosenseelsorge und dann Lukas14 sowie in regelmĂ€ĂŸigem Gottesdienst, Predigt- und Beichtdienst. Wenn sich die BrĂŒdergemeinschaft im Kloster zu ZusammenkĂŒnften traf, war er stets aufmerksam und diskussionsfreudig dabei.

In den RĂ€umen, die er selber fĂŒr zwanzig Jahre mit Geist und Leben erfĂŒllte fĂŒr die PAX Gehörlosenseelsorge und dann Lukas14, hat er in glĂ€ubiger Gelassenheit seine Krankheit angenommen und in den letzten Monaten ertragen, umgeben und versorgt, von Menschen, denen er Freund, Vater und Mitmensch war, ein Geistlicher und Seelsorger, wie viele ihn sich wĂŒnschen. Liebfrauen blieb er ĂŒber die Jahre verbunden mit der PAX-Gehörlosenseelsorge und dann Lukas14 sowie in regelmĂ€ĂŸigem Gottesdienst, Predigt- und Beichtdienst. Wenn sich die BrĂŒdergemeinschaft im Kloster zu ZusammenkĂŒnften traf, war er stets aufmerksam und diskussionsfreudig dabei.

Möge Pater Amandus bei Gott erfahren, dass sich an ihm und fĂŒr alle erfĂŒllt, was die Kirche voller Hoffnung betet: „Sammle die Menschen aller Rassen und Sprachen, aller Schichten und Gruppen zum Gastmahl der ewigen Versöhnung in der neuen Welt deines immerwĂ€hrenden Friedens durch unseren Herrn Jesus Christus.“ (Viertes Hochgebet)

Die BrĂŒder Kapuziner in Frankfurt am Main

Fotos: LUKAS14

P. Amandus war 30 Jahre Gehörlosenseelsorger (1977-2007)

DANKE AMANDUS…

…fĂŒr viele lebendige, frohe und mutige Gottesdienste.

…fĂŒr die rĂŒckhaltlose UnterstĂŒtzung der Frankfurter GebĂ€rdensprachforschung personell, ideell und auch finanziell.

…fĂŒr die finanzielle und personelle UnterstĂŒtzung von zwei Regelschulprojekten fĂŒr vier gehörlose Kinder (1998 – 2003), in welchen außerordentliche Energien, Ideen und Finanzen aufgebracht werden mussten und die leider trotzdem scheiterten.

…fĂŒr ungezĂ€hlte Amandus- Mittag- und Abendessen, fĂŒr ungezĂ€hlte Cappuccini, Espressi u.v.m zu allen Tages- und Abendzeiten, fĂŒr viele GlĂ€ser besten Weines.

…fĂŒr’s mutige Einstehen in den AnfĂ€ngen der Deutschen GebĂ€rdensprache (1990), als diese noch nicht anerkannt und bei vielen Gehörlosenseelsorgern und -lehrern, auch bei Gehörlosen, verpönt war.

…fĂŒr die EinfĂŒhrung der Integrativen Gottesdienste in der Liebfrauenkirche, an welchen heute viele Menschen teilnehmen.

…fĂŒr die ersten großen Theaterspiele im ArchĂ€ologischen Garten (1989 – 750 Jahre Frankfurter Dom; 1994 – 1200 Jahre Stadt Frankfurt)  welche die Gehörlosengemeinschaften, ihre Probleme und Ziele ins Bewusstsein der Öffentlichkeit brachten und viele Menschen dazu bewegten uns persönlich und finanziell zu unterstĂŒtzen.

…fĂŒr viele tiefgrĂŒndige und auch lustige GesprĂ€che ĂŒber Gott und die Welt.

…fĂŒr die vielen Finanzierungshilfen fĂŒr hörbehinderte Menschen im Bereich Studium, Ausbildung, Weiterbildung, durch welche viele Hörbehinderte sich qualifizierten und  neue Lebensbereiche erwarben…

…fĂŒr das unermĂŒdliche Spendensammeln, welches viele außerordentliche Projekte erst ermöglicht hat.

…fĂŒr die GrĂŒndung, Förderung und Finanzierung von zwei GebĂ€rdenchören.

…fĂŒr die UnterstĂŒtzung im Kampf um die Anerkennung der GebĂ€rdensprache in Hessen, welche am 10.12.98 erfolgte.

…fĂŒr das unermĂŒdliche „Menschen- sammeln“.

…fĂŒr viele Besuche bei jung und alt.

…fĂŒr die Mitfinanzierung von langjĂ€hrigen ABM- und SAM-Stellen fĂŒr gehörlose Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im PAX, die ArbeitsplĂ€tze hatten und neue Qualifikationen erwerben konnten.

…fĂŒr ca. 50 Evangelienspiele im Gottesdienst, in welchen gehörlose und schwerhörige Kinder und Jugendliche etwas vom Evangelium erfahren haben.

…fĂŒr die unermĂŒdliche Öffentlichkeitsarbeit, in welcher Prominente aus den Bereichen Politik und Kultur fĂŒr die Anliegen der Gehörlosen gewonnen werden konnten.

…fĂŒr GlaubensgesprĂ€che mit allen Menschen ohne Missionierungsabsicht.

…fĂŒr eine unbegrenzte Gastfreundschaft im „Hotel PAX“ , in welchem viele Menschen seelische und leibliche StĂ€rkung erhalten haben. FĂŒr die Langzeit- Übernachtungsmöglichkeiten fĂŒr diejenigen, die in Frankfurt eine Weiterbildung im Bereich GebĂ€rdensprache absolvierten.

…fĂŒr die klassischen Theaterspiele nach literarischen Vorlagen, die wir selbst ausgestattet und organisiert haben.

– Der Heiratsantrag         von A. Tschechov

– Der Talisman                von J. Nestroy

– Der Kreidekreis             von B. Brecht

– Die Mausefalle              von A. Christie

…fĂŒr die Organisation; Teil- oder Ganzfinanzierung wenn wir in Bad Berleburg, Berchtesgaden, Erfurt, Aachen, Mainz, Köln, Hamburg und anderen StĂ€dten auftraten.

…fĂŒr eine Liturgie, welche den Gottesdienst fĂŒr Gehörlose dank GebĂ€rdenchor und Dolmetscher verstĂ€ndlich machte.

…fĂŒr große Geduld, Toleranz und die Kunst des Abwarten- könnens, aber auch den Mut zu schmerzhaften Entscheidungen.

…fĂŒr die Förderung von jungen Theologen und Theologinnen im Bereich der Gehörlosenseelsorge, die heute in Hessen, Sachsen, NRW, Baden WĂŒrttemberg und der Schweiz tĂ€tig sind.

…fĂŒr die ideelle und großzĂŒgige finanzielle UnterstĂŒtzung von 20 Wochen-Bildungsfahrten in alle Teile Deutschlands (1986 – 2005)

…fĂŒr langjĂ€hrige treue Dienste im Einkaufen, Reparieren, Neukaufen, um PAX zu einer verlĂ€sslichen Lebensstation fĂŒr viele Mitarbeiter und Besucher zu machen.

…fĂŒr viele seelsorgliche GesprĂ€che mit Kursteilnehmer und Teilnehmerinnen, die einen oder mehrere unserer rund 90  DGS- Kurse (1990 – 2007) besuchten.

…fĂŒr die Finanzierung vieler Unterrichtsstunden speziell fĂŒr gehörlose Kinder und Jugendliche, die von keinem TrĂ€gerÂ ĂŒbernommen wurden.

…fĂŒr die Wiederbelebung des liturgischen Tanzes und langjĂ€hrige Förderung und Ausbildung der TĂ€nzerinnen.

…fĂŒr die persönliche und finanzielle Förderung von 10 DGS- Dolmetschern und Dolmetscherinnen, die im PAX einen ersten Übungsraum hatten, 8 von ihnen sind heute professionelle DolmetscherInnen.

…fĂŒr die Initiative den „Förderverein der Kath. Gehörlosenseelsorge e.V.“ 1996 zu grĂŒnden, der viele Projekte ermöglichte. FĂŒr Rat und Tat diesen Verein in: „LUKAS 14 Integration und Kultur fĂŒr Menschen mit Behinderungen e.V.“ umzugestalten, der sich fĂŒr hörbehinderte Menschen und andere Gruppen öffnet.

…fĂŒr 29 Weihnachtsgottesdienste, in welchen die Weihnachtsbotschaft durch kleine Spielszenen von Kindern oder Jugendlichen dargestellt, vermittelt wurde.

…fĂŒr die Jahre des Religionsunterrichts in der Schule am Sommerhoffpark, wo trotz Schwierigkeiten mit manchen Lehrern und Eltern der Unterricht mit GebĂ€rden gestaltet wurde und es immer gelang,  Jugendliche in die PAX – Gemeinschaft zu bringen.

…fĂŒr einen nahezu ungebrochenen Optimismus und Willen zum Neuanfang, auch wenn es manchmal schwer war.

…fĂŒr die Vermeidung von fruchtlosen Sitzungen, rituellen Besprechungen und öden Konferenzen.

…fĂŒr’s kreative, praktische, gemeinschaftliche Entwerfen von neuen  Wegen ins Leben.

…fĂŒr 29 kreativ ausgestaltete Ostergottesdienste, viele Jahre bei den Franziskanerinnen in der Lange Strasse, dann als Auferstehungsgottesdienste in der Liebfrauenkirche mit anschließendem OsterfrĂŒhstĂŒck.

…fĂŒr die Bezuschussung von DolmetschereinsĂ€tzen in Ausbildungen und Unterricht gehörloser Menschen, wenn die DolmetscherInnen von staatlichen Stellen nicht voll finanziert werden konnten.

…fĂŒr die kind- und jugendgerechte Unterrichtung in der Erstkommunion- und Firmvorbereitung und wunderschöne Festgottesdienste.

…fĂŒr die Verankerung unserer Integrativen Gemeinschaft in der Liebfrauenkirche, soz. unserem „Mutterboden“.

…fĂŒr das stetige „Nach Vorn-Denken“ ohne „Denkscheren“, fĂŒr die ansteckende Lust am Leben und das Interesse an unserer Zeit.

…fĂŒr viele langjĂ€hrige Kontakte zu anderen Gehörlosengemeinschaften, fĂŒr das Engagement auch fĂŒr diese Gemeinschaften.

…fĂŒr die Konzeption und DurchfĂŒhrung von 3 Evangelienspielen in den Jahren 2000, 2003 und 2006, mit jeweils 110 Mitwirkenden.

…fĂŒr die Finanzierung der DVD „GEBÄRDENPOESIE“ , welche die gesamte Arbeit des 1. GebĂ€rdenchores dokumentiert und heute die Grundlage bei der NeugrĂŒndung vieler GebĂ€rdenchöre ist.

…fĂŒr 26 qualitĂ€tvolle, lustige und gemeinschaftsbildende Fastnachtveranstaltungen in St. Antonius (Platz der Republik), St. Nikolaus (Bad Vilbel) und St. Bernhard (Frankfurt). FĂŒr die Mitwirkung bei vielen Tanz- und Ballettparodien und fĂŒr 20 selbstgeschriebene Fastnacht- TheaterstĂŒcke.

…fĂŒr’s viele Lachen….

…fĂŒr viele geschenkte Theater- und KulturausflĂŒge fĂŒr die PAX- Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in und um Frankfurt.

…fĂŒr die stetige treue Versendung von Kisten, Paketen und PĂ€ckchen von DGS- Schulungsmaterial.

…fĂŒr die ZDF- Gottesdienste, die PAX bundesweit bekannt machten.

…fĂŒr 5 Drei Mitra Feste (Spiel ohne Bistumsgrenzen) mit 6 Mannschaften und 4OO Zuschauern in Großkrotzenburg, die einen Tag lang unterhalten und verköstigt wurden.

…fĂŒr die großzĂŒgige Endfinanzierung von RELEX (REligiöses LExikon fĂŒr GebĂ€rdensprache) CD-Rom

…fĂŒr  unbegrenzte Zeit, fĂŒr’s DASEIN.