Das Archiv befindet sich noch im Aufbau und wird mit der Zeit ergänzt.

Expressive Tanzgruppe

  • 1. Januar 2023

Letzte Änderung: 1. Januar 2023

Nach langer Corona-Pause und einigen Online-Projekten konnte sich die Expressive Tanzgruppe am 12. November endlich mal wieder persönlich im LUKAS 14 treffen. Unter Anleitung von Carola Helwing haben wir unsere Körper wieder zur Musik bewegt und eine schöne Choreographie zum Song „Snap“ von Rosa Linn einstudiert.

Taizé-Abend im LUKAS

  • 26. Dezember 2022

Letzte Änderung: 26. Dezember 2022

Am 10. November fand im LUKAS 14 ein Taizé-Abend statt. Nach der Begrüßung durch Pastor Ralf Weidner genossen wir Taizé-Lieder und die Lesungen von Psalmen. Zum Schluss reflektierte jeder das Gehörte und die eigenen Emotionen während der Taizé-Lieder. Beim gemütlichen Zusammensitzen mit Tee und Plätzchen klang dieser Abend aus.

Kulturelles Kaleidoskop im November

  • 26. Dezember 2022

Letzte Änderung: 26. Dezember 2022

Beim Treffen des Kulturellen Kaleidoskops am 7. November gab es herbstliche Impressionen in Form von Erzählungen und Gedichten.

Einladung zum Nachdenken – November 2022

  • 26. November 2022

Letzte Änderung: 26. November 2022

Foto: Patricia Ehl

Die Jahreszeit der tausend Farben und ganz besonderen Gaben

Hier ist er, der November, in dem die Spaziergänge meistens bei trübem Wetter stattfinden. Nieselregen, Nebel, im Wald liegen die Blätter auf den Wegen, manchmal scheint die Sonne.

Gehen wir mit unseren Sinnen achtsam durch Wald und Wiese, können wir vieles entdecken, pflücken, sammeln und ernten: Früchte, Beeren, Gehölz, Zapfen, Eicheln.
Die Natur – ein Ort, an dem wir sammeln können, natürlich nur so viel, wie in einen Korb oder Rucksack passt, damit andere sich ebenfalls daran erfreuen können.

Holz sammeln, sägen, stapeln und damit an kalten Tagen den Ofen anheizen.
In Kindheitserinnerungen schwelgen, in Gedanken Drachen steigen lassen, in Pfützen hüpfen, durch Blätter stapfen und sie wegkicken.

Wenn die Tage kürzer, kälter, dunkler werden, gönnen wir uns einen Tee oder Kaffee, auf dem Tisch eine brennende Kerze – Einladung es sich im Haus gemütlich zu machen, sich zu verkriechen oder sich den vielen Projekten zu widmen, die man sich für die herbstliche Zeit aufgespart hat.

Patricia Ehl

Langsam fällt jetzt Blatt für Blatt
von den bunten Bäumen ab.

Jeder Weg ist dicht besät
und es raschelt, wenn man geht.

Bunte Blätter fall’n vom Baum
Schweben sacht, man merkt es kaum.

Plötzlich trägt der Wind sie fort,
wirbelt sie von Ort zu Ort.

Wie sie flattern, wie sie fliegen,
sinken und am Boden liegen.

© Monika Minder

Foto: Cornelia Horne

Fotos: Cornelia Horne

Foto: Cornelia Horne

Lukas-Treff im Oktober

10. Todestag von Pater Amandus

Der LUKAS-Treff im Oktober stand im Zeichen des Gedenkens an unseren Vereinsgründer, den Kapuziner Pater Amandus. Verschiedene mit ihm bekannte Menschen aus nah und fern haben sich bei uns zu Wort gemeldet und uns Geschichten oder Zitate zu Pater Amandus geschickt oder sie selbst vorgetragen. Sie alle haben dazu beigetragen, ihn noch einmal für den Abend in Gedanken lebendig werden zu lassen. Wir setzen auch in Zukunft unsere Energien ein, um LUKAS 14 und seine Gemeinschaft im Sinne von Pater Amandus weiter zu führen.

Hier eine kleine Auswahl der Eindrücke des Abends:

„Ich habe gekocht, isst Du mit?“ (Pater Amandus)

Pater Amandus Leidenschaft fürs Kochen war weit bekannt. Er nutzte jede Gelegenheit, um Menschen einzuladen und Gemeinschaft zu feiern. Dabei war, wie beim „großen Gastmahl“, JEDER WILLKOMMEN, ganz gleich welcher Nationalität, Religion oder Konfession, welcher Sexualität oder mit und ohne Behinderungen.

Er hat mich angesprochen beim Evangelienspiel mitzumachen und ich habe mich getraut. Meine Rolle war gar nicht so einfach…..ganz viel Aufregung und Lampenfieber. Pater Amandus hat es mir zugetraut und ich habs einfach gemacht.“ (Mitspielerin des Evangelienspiels)

Pater Amandus hat Menschen und ihre Bedürfnisse, aber auch ihre Sorgen, stets ernst genommen und vor allem zugetraut und zugesprochen, wo Zweifel und Unsicherheiten waren.

 „Vor seinem Tod hat er mir erzählt, wie wichtig es ihm ist, dass LUKAS weiterlebt. Er selbst empfand sich dabei nicht wichtig.“

Pater Amandus hat vorgelebt, was wir versuchen fortzuführen: Nicht einzelne Personen, sondern die Gemeinschaft steht im Vordergrund. Für uns bedeutet das unter anderem, möglichst niedrigschwellige und barrierearme Angebote zu machen. Nach Bedarf gibt es bei unseren Veranstaltungen eine Begleitung, Gebärdensprache oder Audiodeskription. Ganz einfach Begegnung auf Augenhöhe.

Bibelentdecker im Oktober

  • 25. Dezember 2022

Letzte Änderung: 25. Dezember 2022

Bei Bettinas Bibelentdeckerkurs am 29. Oktober betrachteten wir das Thema unseres kleinen Evangelienspiels EFFATA in interessanten und emotionalen Gesprächen noch einmal von verschiedenen Seiten.

EFFATA in Frankfurt-Griesheim

Am Sonntag, den 16.10.2022 waren drei Szenen aus dem neuen Evangelienspiel EFFATA im Rahmen des Patronatsfests von St. Hedwig zu sehen. Die szenische Darstellung übernahm Gabriele Then. Zelebriert wurde der Gottesdienst zu unserer großen Freude von P. Helmut Schlegel, der auch das Libretto zu EFFATA geschrieben hat. Mit-Zelebrant war der indische Bischof Elejas.


EFFATA – Bild 1: HEUTE

Die Darstellung nimmt Bezug auf das Lukas-Evangelium (Lk 4, 16-21), in welchem Jesus in Nazareth sagt, dass sich das Wort der Schrift, das Gefangenen die Freiheit, Blinden die Sehkraft und Armen das Ende ihrer desolaten Situation verkündet, HEUTE erfüllt hat. Dieses HEUTE gilt genauso in unserer Zeit – wir alle sind aufgerufen, uns für Freiheit und Gerechtigkeit einzusetzen.


EFFATA – Bild 2: ÖFFNE DICH!

Frei nach dem Markus-Evangelium (Mk 7, 31-37) beschreibt dieses Bild die Heilung eines gehörlosen Menschen durch Jesus. In der szenischen Darstellung wird die aktuelle Situation von Geflüchteten, die in einem fremden Land, dessen Sprache sie (noch) nicht kennen, eine vergleichbare Gehör- und Sprachlosigkeit erfahren, verknüpft mit der Heilungsgeschichte, die sich vor 2000 Jahren zugetragen hat. Nicht zuletzt spricht diese Szene unser aller „Behinderung“ an: Ohne Vorurteile aufeinander zu hören und miteinander zu kommunizieren.


EFFATA – Bild 3: EIN NEUES PFINGSTEN

In diesem Bild wird ein Bezug zum Pfingstwunder der Apostelgeschichte (frei nach Apg 2, 1-13) gezogen: Gott schickt uns seinen Geist, damit wir gestärkt sind, HEUTE zu überwinden, was Menschen voneinander trennt, neue Wege zu gehen und mutig aufzubrechen. Die Szene geht in eine gemeinsame Prozession mit Musik und Gesang aus Spielenden und Zuschauenden um den Aufführungsort über.

Wir nehmen Abschied

  • 27. Oktober 2022

Letzte Änderung: 27. Oktober 2022

Unser langjähriges Mitglied Detlef Podgrabinski ist im Alter von 75 Jahren verstorben. Detlef war in verschiedenen Gruppen im LUKAS 14 aktiv: Über mehrere Jahre war er Teil des Inklusiven Gebärdenchors, hat bei einer Vielzahl von Gottesdiensten und Adventskonzerten mitgewirkt und mit der ihm eigenen Ruhe und Geduld ein blindes Mitglied bei der Erarbeitung der Gebärden unterstützt. Er war mit Freude Teil des Rentner-Gebärdenchors „GOLDIES“ und hat bei einem kompletten Zyklus der Frankfurter Evangelienspiele mitgewirkt.

Einladung zum Nachdenken – Herbst 2022

„Verzweifle niemals.
Die Tage vergehen,
wie das im Wind fliegende Herbstblatt,
und die Tage kehren wieder mit dem reinen Himmel
und der Pracht der Wälder.
Aufs Neue wird jedes Samenkorn erweckt,
genauso verläuft das Leben.“

Indianische Weisheit

Herbst (1)

Foto: Sina Reulein

Nach einem langen, heißen Sommer
mit Dürre und Waldbränden
ist jetzt der Herbst eingekehrt
und mit ihm auch der Regen.
Und jetzt ist auch die Zeit der Ernte,
die wir mit dem Erntedankfest feiern,
dem Dank an Gottes gute Gaben.

Die Blätter der Bäume beginnen sich bunt zu färben
und zeigen sich in ihrer vielfältigen Schönheit.
Dann lassen sie sich tanzend zu Boden fallen.
Ein wunderbares Bild.
Der Baum lässt sie los, er stellt sich auf den Winter ein.
Loslassen – alles hat seine Zeit!

„Loslassen: Etwas niederlegen können,
ohne es als Niederlage betrachten zu müssen.“
Henriette W. Hanke (1785-1802)

Neues kann nur entstehen,
wenn Altes losgelassen wird,
auch wenn dieser Prozess
oft schmerzlich ist und Demut erfordert.
Der Herbst lädt uns ein uns darin einzuüben.

Gisela Paluch

Herbst1

Foto: Sina Reulein

Herbstlaub

Herbst,
Zeit der Erinnerungen,
wie Blätter,
die von den Bäumen fallen.
Heitere bunte für graue Wintertage.
Der Rest mag verrotten
auf dem Kompost der Zeit,
um später den Boden zu düngen.

Herbst,
Zeit des Erkennens.
Vor meinem Fenster
das kahle Geäst der Magnolie,
ein Bild meines Lebenslaufs:
Verzweigungen, Windungen, Trennungen.
Wie stark doch der Stamm
und die Äste geworden sind!

Herbst,
Zeit der Hoffnung.
Dicke Knospen
an den Enden der Zweige
versprechen, dass wiederkehrt,
was vergangen scheint,
dass im Herbst
noch nicht alles zu Ende ist.

© Gisela Baltes

Foto: Sina Reulein

Veranstaltungstipp: Haak&Closca in Frankfurt Schwanheim

Unsere liebe Elsbeth ist endlich wieder auf den Bühnen dieser Welt unterwegs!

Das Musik-Kabarett-Duo Haak&Closca, bestehend aus der Oberschwäbin Elsbeth Haak (Gesang) und dem rumänischen Pianisten Marius Closca, lädt mit seinem Programm „Chansons, bzw. Beziehungsweisen“ zu einem humorvoll-musikalischen Abend bei einem Gläschen Wasser oder Wein in Schwanheim ein.

Haak&Closca
Samstag, 15.10.2022
19.00 Uhr im Pavillon der ev. Martinusgemeinde,
Martinskirchstr. 52, in Frankfurt Schwanheim
Programm „Chansons, bzw. Beziehungsweisen“
Der Eintritt ist frei

Nähere Infos können der Programminfo entnommen werden.