Das Archiv befindet sich noch im Aufbau und wird mit der Zeit ergänzt.

Advents- und Weihnachtsbastelkurs im LUKAS 14 – Kreativität und Gemeinschaft in der Vorweihnachtszeit

  • 13. Dezember 2025

Letzte Änderung: 13. Dezember 2025

Am 22. November fand im LUKAS 14 wieder der beliebte Advents- und Weihnachtsbastelkurs statt, liebevoll und mit viel Kreativität von Kathy Widder geleitet. Sie stellte den Teilnehmenden eine große Auswahl an Materialien bereit – von klassischen Bastelutensilien bis hin zu vielfältigen Naturmaterialien – und ließ so viel Raum für eigene Ideen.  

Die Advents- und Weihnachtszeit steht für Besinnung, Nähe und gemeinsame Erlebnisse, und genau diese Stimmung prägte auch den Kurs. Wie in einer großen Familie half man sich gegenseitig, tauschte Ideen aus und unterstützte einander. So entstanden viele einzigartige Kunstwerke, die nun den Raum festlich schmücken.  

Einige der Werke werden am dritten Adventssonntag auf dem kleinen Weihnachtsmarkt des LUKAS 14 angeboten. Nach dem Adventsgottesdienst können sie gegen eine Spende erworben werden – besondere Unikate, die Gemeinschaft und Engagement widerspiegeln.  

Der Bastelkurs war ein wunderschöner Auftakt in die Adventszeit: Gemeinschaft, Kreativität und die Wärme dieser besonderen Tage waren deutlich zu spüren. Ein kleiner Imbiss mit leckerem Essen rundete den Tag ab und schenkte neue Energie – eine gelungene Auszeit in einer kreativen Weihnachtswelt voller Freude, Begegnung und Erfolgserlebnissen.  

 

Evangelienspiel „Effata“ begeistert in Bad Vilbel in der Kirche Verklärung Christi

  • 2. Januar 2026

Letzte Änderung: 2. Januar 2026

Der Verein Lukas 14, Integration und Kultur für Menschen mit und ohne Behinderungen e.V., hat am Wochenende in der katholischen Kirche Verklärung Christi in Bad Vilbel das beeindruckende Evangelienspiel „Effata – Öffne dich“ aufgeführt. Die Mitfeiernden erlebten eine Aufführung, die tiefe Eindrücke hinterließ.

Das Stück HEUTE, welches auf berührende Weise die Botschaft von Offenheit, Heilung und Begegnung vermittelte, löste bei allen Anwesenden viele Emotionen und Gedanken aus. Die Schauspielerinnen und Schauspieler – Menschen mit und ohne Behinderung – zeigten mit großem Engagement und spürbarer Freude, dass gelebte Inklusion nicht nur möglich, sondern bereichernd ist.

Mit Musik, Gesang und einer feierlichen Prozession endete der bewegende Gottesdienst.

Der langanhaltende Applaus, die fröhlichen Gesichter und das Mitgebärden, war eine große Anerkennung für die vorangegangenen Proben und die Aufführung.

Im Anschluss lud der Verein zu einem gemütlichen Beisammensein in den Pfarrsaal ein, mit Speisen und Getränken. In einer offenen und herzlichen Atmosphäre tauschten sich Gäste, Darsteller und Organisatoren aus und ließen den Tag in Gemeinschaft ausklingen.

Das Evangelienspiel „Effata“ bleibt für viele Besucher als ein Zeichen der Hoffnung, des Glaubens und der gelebten Inklusion in Erinnerung.

Ein Dank an Pfarrer Dieter Bockholt, dem Organist Udo Lorenz und der Regisseurin Gabriele Then, sowie allen Mitwirkenden.

Der barmherzige Samariter

Die Teilnehmenden des Bibelentdeckers setzten sich erneut mit dem Thema Nächstenliebe auseinander.

Diesmal diente das Gleichnis des barmherzigen Samariters (Lukas 10, 30-37) als Grundlage:
Ein Mann wird ausgeraubt und schwer verletzt am Wegesrand zurückgelassen. Ein Priester und später ein Tempeldiener sehen den Mann am Boden, wechseln jedoch auf die andere Straßenseite, um sich mit dem Menschen nicht auseinandersetzen zu müssen. Ein Samariter jedoch erbarmt sich und hilft der verwundeten Person.

Die Gruppe der Bibelentdecker diskutierte über die unterschiedlichen Perspektiven und das Verhalten der einzelnen Personen und stellte sich die Frage, warum ausgerechnet ein Samariter, der einer verfeindeten Gruppe angehört, aus Mitleid der am Boden liegenden Person hilft. Die unterschiedlichen Perspektiven wurden analysiert und auf Situationen im Alltag bezogen:

  • Wann und von wem würden wir uns helfen lassen, wenn wir in Not sind?
  • Wem würden wir unsere Hilfe anbieten und wie würden wir das angehen?
  • Was hindert uns daran anderen Menschen zu helfen, die auf Unterstützung angewiesen sind?

LUKAS-Treff im Oktober

  • 12. Februar 2026

Letzte Änderung: 12. Februar 2026

Laudato si’ & Fakten zur Klimakrise

Papst Franziskus hat im dritten Jahr seines Pontifikats die Umwelt-Enzyklika Laudato si’– Über die Sorge für das gemeinsame Haus (2015) veröffentlicht, die sich nicht nur an Katholiken oder zumindest Christen richtet, sondern an „alle Menschen guten Willens“. Franziskus will die Menschheit wachrütteln; wir alle müssen über die Grenzen von Religion, Kultur oder Sozialisierung hinweg Verantwortung für den Schutz der Erde tragen, die unser „gemeinsames Haus“ ist. Dem Papst geht es auch um Klimagerechtigkeit: die Menschen des globalen Südens, die am wenigsten zum Klimawandel beitragen, leiden am meisten unter dessen Folgen; Stürme, Dürren, Überschwemmungen, Hitzewellen und daraus resultierend Unterernährung, Infektionskrankheiten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind nur einige Aspekte. Ein weiteres apostolisches Schreiben, Laudate Deum (2023), befasst sich mit dem menschengemachten – „anthropogenen“ – Ursprung des Klimawandels und benennt als Ursache das „technokratische Paradigma“: Der technische Fortschritt der Menschheit ist eben nicht nur gut, er führt nicht automatisch zu Glück oder Wohlstand. Nur eine Neuausrichtung unseres Lebensstils, der achtsam mit den Ressourcen, aber auch mit Mitmenschen, Pflanzen und Tieren umgeht, kann dem Kollaps unserer „Mutter Erde“ entgegenwirken. Produktionsformen, Konsumverhalten, Wirtschaft, Kultur und Natur hängen in einem Geflecht von Wechselwirkungen zusammen – alles steht mit allem in Beziehung. Franziskus plädiert mit konkreten Vorschlägen für einen achtsamen und respektvollen Umgang miteinander und mit den Ressourcen, damit diese Erde für alle ein bewohnbares Haus bleibt und auch die Armen zu ihrem Recht kommen. Seit Juli dieses Jahres hat auch der Internationale Gerichtshof der Vereinten Nationen in Den Haag das Menschenrecht auf eine gesunde Umwelt als ein eigenständiges Menschenrecht anerkannt.

Ein herzlicher Dank geht an Holger Klein, der dieses brisante Thema wunderbar präsentiert hat, kurzweilig trotz der vielen Fakten. Holger ist auch Mitglied bei Christians for Future, einer bundesweiten Vereinigung von Christ*innen, die sich als Teil der Fridays-for-Future-Bewegung versteht und sich für Klimaschutz, Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung engagiert (Christians 4 Future).

Herbstbasteln im LUKAS 14

  • 12. Dezember 2025

Letzte Änderung: 12. Dezember 2025

Der Herbst hält Einzug – mit all seinen warmen Farben, leuchtenden Nuancen und dem besonderen Zauber, der diese Jahreszeit begleitet. In Lukas 14 durften wir diese Atmosphäre in den letzten Wochen besonders intensiv erleben.

Während draußen die Blätter tanzten und die Natur sich in ein buntes Kleid hüllte, haben wir uns drinnen kreativ ausgetobt. In unserem Bastelkurs entstanden wunderbare Werke aus herbstlichen Naturmaterialien.

Der Herbst erinnert uns daran, wie wertvoll es ist, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und die Schönheit auch in den kleinen Dingen zu entdecken. Genau diese Freude durften wir gemeinsam teilen.

Herbstgedicht

Wenn leise sich die Blätter neigen,
und goldner Glanz die Wege schmückt,
wenn Winde durch die Zweige streifen
und jedes Licht ins Herz zurück,

dann wissen wir: Die Zeit des Ruhens,
des warmen Farbenspiels beginnt.
Ein Dank an all das bunte Werden,
das uns im Herbst neu Freude bringt.

Premiere „Auf Liedersehen“

  • 28. Oktober 2025

Letzte Änderung: 28. Oktober 2025

Die Premiere von „Auf Liedersehen“ war ein voller Erfolg. Am 14.09.2025 präsentierte die Projektgruppe ihr Programm „Einfach normal“ in Offenbach, im t-raum, dem kleinsten Theater Hessens. Die vorgestellten Chansons des Chanson-Kabarett-Duos Haak&Cloşcă und Mitgliedern des Inklusiven Gebärdenchors LUKAS 14 waren nicht nur hörbar, sondern wurden auch visualisiert. Sowohl Hörende als auch Gehörlose fühlten den bunten Mix an Emotionen, verwirklicht durch Elsbeths Gesang, Marius‘ Klänge am Klavier und die Gebärdenpoesie des Gebärdenchors.

LUKAS-Treff September 2025

  • 13. Februar 2026

Letzte Änderung: 13. Februar 2026

Bei demenziellen Erkrankungen sind das Denken, Erinnern und andere geistige Fähigkeiten beeinträchtigt, die häufigste Form ist die Alzheimer-Krankheit. Das Thema Demenz gewinnt in einer immer älter werdenden Gesellschaft mehr und mehr an Gewicht. Beim LUKAS-Treff im September lag der Schwerpunkt auf der Kommunikation mit demenziell erkrankten Menschen.

Typische Anzeichen einer Demenz sind:

  • Einschränkung/Verlust des Kurzzeitgedächtnisses, das Langzeitgedächtnis bleibt lange erhalten
  • Wortfindungsstörungen, Probleme beim Verstehen von Sprache
  • Probleme bei alltäglichen Handlungen, Abläufe werden lückenhaft
  • Veränderungen des Charakters

Auch wenn der dementiell erkrankte Mensch bei fortgeschrittener Erkrankung „kaum noch wiederzuerkennen ist“, bleibt der Mensch ein Mensch, dessen Würde unantastbar ist!

Kommunikationsmodelle:

  • verbale Kommunikation – Wortinhalte erkennen (geht bei Demenz verloren)
  • nonverbale Kommunikation – Körpersprache, Mimik interpretieren (bleibt erhalten)
  • paraverbale Kommunikation – Art und Weise der Kommunikation (wird auch von Demenzerkrankten verstanden)

Kommunikationsstrategien:

  • nicht auf Defizite hinweisen
  • keine Diskussion über den „Wahrheitsgehalt“; der demenziell erkrankte Mensch hat seine ganz persönliche Wahrheit und muss in seiner Welt abgeholt werden
  • auf der Gefühlsebene einsteigen
  • ruhig, langsam, deutlich sprechen; kurze, einfache Sätze bilden
  • das Gesagte mit Mimik und Gesten unterstreichen
  • keine kindliche Sprache verwenden, das nimmt auch eine demenzerkrankte Person wahr

In der ersten Phase der Erkrankung können dementiell Erkrankte sich gut an länger zurückliegende Ereignisse erinnern; Lieder und Geschichten aus der Jugendzeit, der ausgeübte Beruf etc. bieten Anknüpfungspunkte zur Kommunikation, die Betroffenen können sich selbst einbringen und berichten. Je weiter fortgeschritten eine Demenz ist, desto mehr muss die Kommunikation auf die Gefühlsebene verlagert werden; Berührungen, Blickkontakt, Musik aus der Kindheit sind dann essenziell für den mitmenschlichen Austausch und werden auch noch von scheinbar komplett unbeteiligten, bettlägerigen Patient*innen wahrgenommen.

Ein herzlicher Dank geht an Bettina Schmidt, die uns mit großer Fachkompetenz eine Einführung in dieses wichtige Thema vermittelt hat.

Kreativ mit Servietten – Bastelkurs im LUKAS 14

  • 30. März 2026

Letzte Änderung: 30. März 2026

Am 27.09.2025 erlebten zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer im LUKAS 14 einen fröhlichen und inspirierenden Serviettenkurs mit Kathy Widder. Mit viel Kreativität entstanden dabei individuelle Kunstwerke, die liebevoll auf ausgewählten Gegenständen gestaltet wurden. Jede Person fand die passende Serviette, um ein ganz persönliches Unikat zu erschaffen.

Die Stimmung war warm und herzlich: Man unterstützte sich gegenseitig, tauschte Ideen aus und genoss viele schöne Momente. Ein leckerer Imbiss rundete den Tag ab und machte die kleine Auszeit vom Alltag perfekt.

So wurde der Serviettenkurs zu einem besonderen Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleibt.

Inklusiver Gottesdienst am 21.09.2025 in der Liebfrauenkirche, im Anschluss Kaffee und Kuchen im Gemeindesaal

Papst Franziskus hat das Heilige Jahr unter das Leitwort „Pilger der Hoffnung“ gestellt. Bischof Georg Bätzing hat die Liebfrauenkirche als „Hoffnungsort“ bestimmt. So war es naheliegend, dass LUKAS 14 dem Integrativen Gottesdienst die Überschrift „Hoffnung“ gab, den der Gebärdenchor IGeL mitgestaltete.

Das Evangelium, Lk 16, 1–13, erzählte das Gleichnis von einem reichen Mann, dessen Verwalter einerseits betrügerisch war und andererseits klug handelte.

Bruder Jens sprach in seiner Predigt beeindruckend darüber, dass wir nicht zu sehr in der Vergangenheit bleiben, sondern hoffnungsvoll den Blick nach vorne richten sollen. So können wir zwar nicht alles voraussehen, jedoch Fehler eingestehen und versuchen, einen besseren Weg einzuschlagen.

Ausdrucksstark war der „Hoffnungstanz“ von Carola Helwing nach der Kommunion. In all‘ seiner Hoffnungslosigkeit erstrahlte am Ende ein Licht.

Nach der Heiligen Messe wurde in den Gemeindesaal von Liebfrauen eingeladen. Dort gab es bei Kaffee und Kuchen die Möglichkeit, sich über LUKAS 14 zu informieren, sich in Gesprächen auszutauschen, Erfahrungen zu Teilen, Informationsmaterial mitzunehmen und der „Hoffnung“, dass viele Menschen erfüllt nach Hause gegangen sind.

Text: Patricia Ehl

Bibelentdecker

  • 21. September 2025

Letzte Änderung: 21. September 2025

Am Samstag, den  06.09.2025, war um 10:30 Uhr im Lukas14 der Bibelentdecker das Thema Selbstliebe und Nächstenliebe.