Das Archiv befindet sich noch im Aufbau und wird mit der Zeit ergänzt.

Einladung zum Nachdenken – Sommer 2022

Foto: Gisela Paluch

Foto: Gisela Paluch

Foto: Sina Reulein

Sommerzeit

„Geh aus mein Herz und suche Freud,
in dieser lieben Sommerzeit
an deines Gottes Gaben.“

In diesem allerseits bekannten Lied von Paul Gerhardt (EG 503) beschreibt der evangelisch-lutherische Theologe auf wunderbare Weise Gottes großartige Schöpfung.

Urlaubszeit – Entdeckungszeit

In den sonnendurchfluteten Tagen gibt es in der Natur so viel zu bestaunen, was der Seele guttut.
Nach langen Einschränkungen wieder momentan die Freiheit genießen zu können, kann unseren Blick aufmerksamer und dankbarer machen.

Urlaubszeit – Erholungszeit

Reisend in die Ferne schweifend oder in der Nähe verweilend – es ist möglich, trotz aller Nöte und Sorgen in der Welt, den Alltag einmal loszulassen:
Die Leichtigkeit des Seins spüren,
in Momenten der Stille in sich hinein hören,
neue Kraft tanken, um gestärkt es mit dem Alltag wieder aufnehmen zu können.

„Auch das ist Kunst,
ist Gottes Gabe,
aus ein paar sonnenhellen Tagen
sich so viel Licht ins Herz zu tragen
dass, wenn der Sommer längst verweht,
das Leuchten immer noch besteht.“
Johann Wolfgang von Goethe

Dies wünsche ich uns allen von Herzen!

Gisela Paluch

Foto: Sina Reulein

LUKAS-Treff im Juni

  • 23. Juli 2022

Letzte Änderung: 23. Juli 2022

Beim LUKAS-Treff im Juni hat Stefan etwas zum Thema „Anerkennung der Gebärdensprache vor 20 Jahren“ berichtet und uns unter anderem ein paar sehr schöne historische Fotos aus den LUKAS-Archiven präsentiert. Für das leibliche Wohl der Zuschauenden vor Ort wurde gesorgt, und wir hatten auch wieder einige Teilnehmende via ZOOM.

Premiere der EFFATA-Kurzversion

  • 26. Juni 2022

Letzte Änderung: 26. Juni 2022

Am Pfingstmontag hat in Liebfrauen die EFFATA-Kurzversion Premiere gefeiert! Das Spiel, das von LUKAS 14 gemeinsam mit P. Helmut Schlegel entwickelt wurde, musste aufgrund von Corona immer wieder verschoben werden. Jetzt haben wir im Rahmen des Gottesdienstes um 11 Uhr drei Bilder des großen EFFATA-Spiels in vereinfachter Form dargeboten, eingebettet in den Ablauf der heiligen Messe. Zu frei nacherzählten Bibelstellen wurden kurze Szenen gespielt und Lieder gesungen, die von Peter Reulein komponiert wurden. Dazu hat der Gebärdenchor von LUKAS 14 die Hände fliegen lassen. 

Wir haben viel positives Feedback erhalten, was uns zuversichtlich macht, auch das große EFFATA-Spiel für 2023 mutig in Angriff zu nehmen! Bis dahin planen wir, die kurze Version noch in weiteren Gottesdiensten zu präsentieren. Falls Sie also Interesse daran haben, Ihren Gottesdienst mit EFFATA zu bereichern, können Sie sich gerne an uns wenden unter info@lukas14.de.

Weitere Informationen zur Kurzversion, inklusive einer Beschreibung der drei gezeigten Bilder, können Sie dem Flyer entnehmen: EFFATA-Kurzversion

Einladung zum Nachdenken – Juni 2022

  • 2. Juni 2022

Letzte Änderung: 2. Juni 2022

Effata – Öffne Dich

Zurzeit erleben wir, wie sich vieles wieder öffnet. Nicht nur die Pfingstrosen öffnen ihre Kelche, auch so mancher Mensch scheint wieder offener durchs Leben zu gehen. Mit dem Einzug der warmen Jahreszeit und sinkenden Inzidenzen sind die allermeisten froh ihre Masken abzulegen und ein Lächeln aufzusetzen. Shoppen, der Besuch von Restaurants, Festivals und Veranstaltungen macht ohne strenge Corona-Auflagen viel mehr Spaß. Wieder gewonnene Freiheiten ermöglichen einen Blick in offene Gesichter.

Menschen öffnen sich aber nicht nur für persönliche Belange; Sorgen um den Klimawandel oder die bedrückende Situation durch den Krieg in der Ukraine führen bei ihnen zu einem Sich-Öffnen für soziale Nöte, sie engagieren sich für Flüchtlinge, öffnen ihr Herz und den Geldbeutel, retten Lebensmittel oder beteiligen sich beim Umweltschutz.

Doch wie oft sind wir auch verschlossen, gefangen in unseren persönlichen Sorgen und Nöten, unfähig uns zu öffnen. Da muss schon jemand wie Jesus daherkommen, der uns ins Herz schaut und zu uns spricht: Effata – öffne dich! (siehe Mk 7,31-37). Dann lösen sich unsere Fesseln aus Ängsten oder Vorurteilen, wir sind frei uns zu öffnen, Gottes Geist zu empfangen und so gestärkt uns unseren Mitmenschen hinzuwenden.

Genau diese Hinwendung zeigen wir im Rahmen eines Pfingstgottesdienstes mit szenischen Darstellungen unseres neuen Evangelienspiels „EFFATA – Öffne Dich!“:
Pfingstmontag, 06.06.2022, 11 Uhr in Liebfrauen, Frankfurt

Cornelia Horne

Auf Empfang bleiben

Gottes Geist weht, wo er will.
Doch nur wenn ich will,
kann er auch in mir wirken.

Unvermutet sucht er mich auf:
in einem Menschen,
einem Wort, einem Ereignis.

Die verschlüsselte Botschaft
offenbart sich mir manchmal
erst auf den zweiten Blick.

Nur wenn ich wach bin,
offen, bereit, die Botschaft zu hören,
wird sie mich auch erreichen.

Wird sie mich erreichen?

© Gisela Baltes

Foto: Rüdiger Horne

Viel zu schnell nehmen wir wieder Abschied

Marita Dillenburger hat am 24. Mai 2022 den Kampf gegen ihre schwere Erkrankung verloren und ist, gerade mal ein Jahr nach ihrem Mann Günter, gestorben. Sie war mit sich und Gott im Reinen und bereit zu gehen.

Wir erinnern Marita als ein Unikat mit viel Herz, die unsere Veranstaltungen und das Evangelienspiel durch ihre Art ein Stück bunter gemacht hat.

Premiere der Effata-Kurzversion

Der Verein LUKAS 14 hat zusammen mit dem Franziskaner Helmut Schlegel, der das Libretto geschrieben hat, ein neues Evangelienspiel entwickelt. Bedingt durch die Corona-Pandemie war eine Aufführung bisher nicht möglich, aber wir möchten nun Ausschnitte daraus in vereinfachter Form mit einem kleinen Ensemble zeigen.

Wir hoffen, das Evangelienspiel nächstes Jahr (2023) mit vielen Mitwirkenden – so, wie es ursprünglich geplant war – aufführen zu können.

Die Premiere der Effata-Kurzversion findet statt am

Pfingstmontag
06.06.22, 11:00 Uhr
in der Liebfrauenkirche
Liebfrauenberg,
60313 Frankfurt

Weitere Informationen zur Kurzversion, inklusive einer Beschreibung der drei gezeigten Bilder, können Sie dem Flyer entnehmen: Effata-Kurzversion

Einen kleinen Vorgeschmack bietet dieses Video, das im Rahmen des ÖKT 2021 entstanden ist: Effata-Video

Grafik: Hetty Krist

Serviettentechnik mit Kathy

Letzten Samstag hat Kathy mal wieder mit uns gebastelt. Mit Serviettentechnik wurden Bilderrahmen und andere Gegenstände gestaltet. Die Auswahl an Servietten war wieder gigantisch und die Ergebnisse konnten sich ebenfalls sehen lassen!

Wir nehmen Abschied

Michaela Berger ist am 27. April 2022 nach kurzer schwerer Krankheit verstorben.

Michaela war ein stets gern gesehener Gast auf unseren Veranstaltungen. Ihre ruhige, sich selbst zurücknehmende, stets freundliche Art wurde nur noch durch ihre Hilfsbereitschaft getoppt.

Wir wünschen den Hinterbliebenen, insbesondere ihrem Sohn Benjamin, alles Gute in dieser Zeit der Trauer. Wir werden Michaela in unseren Herzen und Gedanken behalten. 

Besuch des Botanischen Gartens

Am Sonntag, den 15. Mai hat eine Gruppe von LUKAS 14 den Botanischen Garten in Frankfurt besucht. An dem Tag fand dort die Veranstaltung „Literatur trifft Natur“ statt. An verschiedenen Stationen im Garten gab es Lesungen zum Thema Wildnis und Natur. Wir haben unter anderem etwas über den Nutzen und das Leid der Ölpalme gelernt sowie Naturtexten von Stoltze in Mundart und thematisch passenden Gedichten von Goethe gelauscht. Das Wetter hat ganz prima mitgespielt und alle hatten einen sehr schönen Tag! Auch für das leibliche Wohl war am Ende gesorgt. Wir können nur allen empfehlen, selbst mal eine Runde durch den Botanischen Garten zu drehen!

Einladung zum Nachdenken – Mai 2022

Wonnemonat Mai

Der Frühling beginnt zwar bereits im März, aber die positiven Elemente treten im Mai besonders deutlich hervor. Auch wenn heutzutage aufgrund des Klimawandels Bäume und Sträucher viel früher ihre Knospen und Blüten zeigen, so erfolgte das vor noch nicht allzu langer Zeit im Mai, wie es im Lied „Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus“ besungen wird. Im Tierreich werden die Jungtiere meistens schon Ende April geboren, damit ihnen das reichhaltige Futterangebot im Mai zugutekommt.

Im Althochdeutschen wurde der fünfte Monat im Jahr „Wonnemond“ genannt und leitet sich von „wunnimanod“ oder „winnimanod“ ab. Im 8-11 Jh. bedeutete „winni“ Weide und der Mai wurde der Weidemonat, da die Tiere auf die Weide getrieben wurden. Regional besteht hierbei der Zusammenhang mit dem alpinen Almauftrieb. Danach wurde „winni“ zu „wunni“, was im Neuhochdeutschen Wonne heißt und damit die Bedeutung Freudenmonat bekam. Später wurde daraus der Wonnemonat Mai.

Wonne ist ein Zustand, in dem man große Freude und Wohlbehagen empfindet. Es hat nichts mit „Liebe“ zu tun, sondern ist eine Steigerung zu „Freude“. Dichter, Musiker, Maler und Liedermacher ließen sich vom Zauber der Natur inspirieren. Sie besangen den Mai mit romantischen Liedern und beschrieben das Aufblühen der Blumen, der Bäume und den Duft der Natur. Der Wonnemonat Mai galt dann auch als Zeit zum Verlieben, wo die Triebe und die Liebe erwachten. Zahlreiche Volksbräuche drücken diese Gefühle aus, wie die Walpurgisnacht, der Maibaum, Maisingen, Mairitte und vieles mehr.

In diesem Frühlingsmonat, in dem die Natur nach der Winterpause zu neuem Leben erwacht, gedenkt die Kirche besonders der Gottesmutter Maria, weshalb der Mai auch als „Marienmonat“ bezeichnet wird.

Patricia Ehl

Im wunderschönen Monat Mai

Im wunderschönen Monat Mai,
Als alle Knospen sprangen,
Da ist in meinem Herzen
Die Liebe aufgegangen

Im wunderschönen Monat Mai,
Als alle Vögel sangen,
Da hab‘ ich ihr gestanden
Mein Sehnen und Verlangen.

Heinrich Heine (1822)

Foto: Patricia Ehl