Chorfestival in Dreieich

  • 1. August 2025

Letzte Änderung: 1. August 2025

Am Pfingstmontag, den 09.06.2025, wurde rund um die Burg Hayn in Dreieich-Dreieichenhain die Haaner Kerb gefeiert. Auch dieses Jahr durfte der Inklusive Gebärdenchor LUKAS 14 (IGeL) der Einladung des Vereins tonART Dreieich e.V. folgen.

20 Jahre Gebärdenkursleitung

LUKAS 14 bedankt sich bei Helena Maschanow für 20 Jahre Leitung von Gebärdenkursen. Helena kam 1992 nach Deutschland. Neben Russisch und Russischer Gebärdensprache lernte sie schnell auch die Deutsche Gebärdensprache. Nach Hospitationen der Gebärdensprachkurse im LUKAS 14 (damals „PAX“), hat sie im Frühjahr 2005 ihren ersten Gebärdenkurs selbständig angeleitet. Mittlerweile arbeitet Helena als Fachkraft für Gebärdensprache an der Viktor-Frankl-Schule, leitet mit Steffi Knapp den Inklusiven Gebärdenchor und gibt weiterhin Gebärdenkurse im LUKAS 14.

Herzlichen Dank für Dein Engagement!

Advents-LUKAS-Treff

  • 7. Februar 2025

Letzte Änderung: 7. Februar 2025

Der LUKAS-Treff im Dezember bot wieder ein abwechslungsreiches Adventsprogramm mit Musik, Geschichten und verschiedenen Aufführungen. Die expressive Tanzgruppe unter der Leitung von Carola hat zum Mittanzen animiert, und Jurij und Bettina haben uns eine weihnachtliche Pantomime dargeboten. Dazu gab es Geschichten von Gisela und Sabine sowie musikalische Darbietungen an der Gitarre von Sina (mit Unterstützung von Manuel und Tabea), auf der Flöte von Sabine und mit Ukulelen von Simone und Thomas. Wer wollte, durfte zum Abschluss noch ein Teelicht mit Botschaft gestalten. Grace hatte an dem Tag nicht nur Geburtstag, sondern uns auch noch ein schmackhaftes Abendessen gezaubert. Vielen Dank an alle Mitwirkenden!

Einladung zum Nachdenken – Januar 2025

Foto: © Jan Quirmbach

Wir stehen am Anfang des Jahres 2025
Was wird es bringen: Uns persönlich, unserem Land und der ganzen Welt?

Im Rückblick brachte das vergangene Jahr erschütternde Ereignisse, die wir durch Medienberichte hautnah mitbekommen haben. Unter anderem auch, wieviel Leid der Mensch dem Menschen zufügen kann.

DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST UNANTASTBAR.
SIE ZU ACHTEN UND ZU SCHÜTZEN IST VERPFLICHTUNG ALLER STAATLICHER GEWALT
(Artikel 1 des GG ist das wichtigste Gesetz, mit Ewigkeitsgarantie)

Im Jahre 1949 wurde es verkündet, vier Jahre nach der grausamen nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, und ist das wichtigste Gesetz und die Grundlage für alle anderen Rechte und Freiheiten.

Die Würde des Menschen spielt auch eine entscheidende Rolle in unserem christlichen Glauben, in den Lehren und dem Leben von Jesus Christus. Sie gründet sich nicht auf äußere Erfolge oder gesellschaftliche Anerkennung, sondern auf die Tatsache, dass jeder Mensch von Gott geliebt und gewollt ist. Jesus hat uns durch seine Worte und Taten gezeigt und vorgelebt, wie wir die Würde des anderen achten können, nämlich durch Liebe, Vergebung, Barmherzigkeit. Er widmete sich Menschen in Randgruppen, Sündern, Kranken und Ausgegrenzten.

Auf dem Stadtkirchenfest am 25. August letzten Jahres gab es eine Aktion zum Thema Menschenwürde. In Kooperation mit dem Centre for Dialogue konnte man sogenannte Würdetafeln brennen und bemalen.

„Unsere Einzigartigkeit und Würde wurzeln darin, dass wir nach dem Bilde Gottes erschaffen sind.“ (Richard Forster)

Vielleicht sollten wir von Zeit zu Zeit in unserem „inneren Gerichtshof“ einkehren und unser Schubladendenken, unsere Vorurteile, Beurteilungen, Bewertungen usw. prüfen!

Foto: © Jan Quirmbach

Ich wünsche uns allen ein friedliches erfülltes Jahr,
Gesundheit und den Segen Gottes

Gisela Paluch

Inklusiver Adventsgottesdienst & Kleiner Weihnachtsmarkt

Br. Stefan Walser OFMcap feierte am 3. Advent (15.12.2024) in der Liebfrauenkirche einen Inklusiven Adventsgottesdienst, der von LUKAS 14 gestaltet wurde. In seiner Predigt fragte sich Br. Stefan, wie Gott wohl die Vertrauensfrage stellen würde. Anders als in der Politik, wo die Vertrauensfrage durch einen Artikel im Grundgesetz geregelt wird, ermuntert uns Gott, ihm unser Vertrauen zu schenken, indem er Mensch wird, ein kleines schutzbedürftiges Kind, dem wir ganz selbstverständlich trauen, vertrauen können.

In einer ausdrucksstarken Pantomime hat Jurij Maschanow dargestellt, wie Gottes Liebe in und durch uns Menschen wirken kann, in Schieflage geratenes neu auszurichten, Unheil abzuwenden, zu helfen. Wie immer wurden Lieder und Liturgische Gebete durch Gebärdenpoesie visualisiert und mit den Augen erfahrbar.

Im Anschluss an den Gottesdienst konnte auch dieses Jahr wieder der kleine Weihnachtsmarkt im Pfarrsaal von Liebfrauen besucht werden, auf dem fast alles zu finden war, was auch auf den „großen“ Weihnachtsmärkten nicht fehlen darf: Plätzchen, Kaffee, Stollen und vielfältige weihnachtliche Kreationen unseres Bastelkurses. Die Deko-Artikel und kleinen Geschenke fanden ihre Liebhaber, und wir sagen allen Spendenden ein herzliches Dankeschön für ihre großzügige Unterstützung!

Abend der Stille

  • 27. Dezember 2024

Letzte Änderung: 27. Dezember 2024

Am 10.12.2024 fand wieder ein „Abend der Stille“ statt. Teilnehmende der Gebärdenkurse von LUKAS14 und andere Interessierte kamen bei entspannter Atmosphäre zusammen. Auf Sprechen wurde verzichtet, die Kommunikation erfolgte ausschließlich über Gebärden oder mit Händen und Füßen. Neben tonlosen Unterhaltungen, gab es stille Spiele und eine Pantomime von Jurij Maschanow. Abgerundet wurde der Abend durch ein buntes Buffet, zu dem jeder etwas beisteuerte. Zum Schluss wurde die Stille aufgehoben und gemeinsam die „Weihnachtsbäckerei“ gesungen und gebärdet. Ein „Abend der Stille“ bietet die Möglichkeit, in die Welt stiller Kommunikation einzutreten und Ängste vor Kommunikation ohne Lautsprache abzubauen. Der nächste Abend der Stille findet im neuen Jahr statt, der Termin wird noch bekannt gegeben.

Plätzchenbacken in LUKAS 14

  • 19. Dezember 2024

Letzte Änderung: 19. Dezember 2024

Am 7. Dezember 2024 verwandelten viele fleißige Hände das LUKAS 14 in eine Weihnachtsbäckerei. Mit köstlichen Rezepten haben wir zahlreiche bunte Plätzchen kreiert, die auf dem Kleinen Weihnachtsmarkt von LUKAS 14 in Liebfrauen angeboten werden. Dank Birgit und Lemlem stärkte uns ein Mittagssnack für die zweite Runde. Bis zum späten Nachmittag waren die Plätzchendosen prall gefüllt.

Einladung zum Nachdenken – Dezember 2024

  • 7. Dezember 2024

Letzte Änderung: 7. Dezember 2024

Das Licht einer Kerze durchdringt die Dunkelheit.
Die Dunkelheit der Welt: die vielen Kriege auf fast allen Erdteilen; Unterdrückung von Frauen, Ethnien; Kinder, die ihres Kindseins auf vielfältige Art beraubt werden…
Die Dunkelheit in uns selbst: Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen; Schmerz wegen einer zerbrochenen Freundschaft; Neid; Unzufriedenheit…

Das Licht ist ein Symbol der Hoffnung, der Verbundenheit, der Sehnsucht nach Frieden. Der Frieden in der Welt beginnt in unseren Herzen. Dort, wo wir es schaffen Mauern einzureißen, die aus Angst oder Missverständnissen errichtet wurden, dort, wo wir einander die Hand reichen, uns mit Respekt, Geduld und Liebe begegnen, dort werden Wunden geheilt, Brücken gebaut. Das, was wirklich zählt, ist nicht das Streben nach Macht, sondern die Fähigkeit füreinander da zu sein.

Das Licht einer Kerze durchdringt die Dunkelheit.
Hoffnung keimt auf.
Liebe und Frieden breiten sich aus.

Cornelia Horne

Deep Peace

Deep peace of the running wave to you,
Deep peace of the flowing air to you,
Deep peace of the quiet earth to you,
Deep peace of the shining stars to you,
Deep peace of the gentle night to you,
Moon and stars pour their healing light on you.
Deep peace to you.

Der tiefe Frieden der fließenden Welle sei mit dir,
Der tiefe Frieden der strömenden Luft sei mit dir,
Der tiefe Frieden der stillen Erde sei mit dir,
Der tiefe Frieden der leuchtenden Sterne sei mit dir,
Der tiefe Frieden der milden Nacht sei mit dir,
Mögen Mond und Sterne ihr heilendes Licht auf dich lenken.
Tiefer Frieden sei mit dir.

Gälischer Segen

LUKAS-Treff – 28. November 2024

  • 27. Dezember 2024

Letzte Änderung: 27. Dezember 2024

Marienkirche in Aulhausen – Kunst und Glaube 

Kaum jemand bringt Aulhausen und das Vincenzstift mit einer Kirche in Verbindung. Uta Holter und Gabriele Abel berichteten in imposanter Weise von ihrer Wallfahrt in den Rheingau. Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Marienhausen, eine uralte Kirche aus dem Jahr 1219, wurde grundlegend saniert. Im Rahmen eines besonderen Projektes wurde die Ausstattung des Kirchenraumes von Künstlern mit Beeinträchtigungen gestaltet. Mitgebrachte Bilder, Erläuterungen dazu und Berichte von den Wallfahrern gaben einen Eindruck der sehr modern gestalteten Kirche. Sich in die Gedankenwelt der Künstler hineinzuversetzen war Gesprächsthema, abgerundet mit einer köstlichen Gemüsesuppe.

Nachfolgender Link führt zur ausgiebigen Erklärung der Kirche: Audioführung Marienkirche Aulhausen