Taizé-Abend in LUKAS 14

  • 2. Januar 2026

Letzte Änderung: 2. Januar 2026

„Bleibet hier und wachet mit mir“
Mystisch wirkte der große Saal in LUKAS 14.
Abgedunkelt, die Mitte mit einem Tuch gestaltet, Kerzen spendeten Licht.
Schon beim Eintreten entstand Ruhe, weg vom Stress.
Die vorangegangenen Gedanken, Verspätung der Bahn, geht der Aufzug, unerledigte Arbeiten im Büro, das hohe Autoaufkommen auf der Autobahn und vieles mehr,
die bis zur Ankunft gegenwärtig waren, wurden abgestreift.

„Jesus remember me“
Eine Auszeit vom Alltag begann. Sich auf das Wesentliche konzentrieren, die innere Balance finden war entscheidend für das Wohlbefinden.

„Laud ate omnes Gentes“
Die Einfachheit der Musik und die vorgetragenen Texte ermöglichten den Mitfeiernden, dass sie die Aufmerksamkeit auf das Gebet und die Meditation
richtet konnten.
Der Alltag konnte an diesem Abend zurückgelassen werden.
Je nach eigener Stimmung wurden die Lieder mitgesungen, mit gesummt oder bei geschlossenen Augen der Musik gelauscht.

„Dona nobis pacem“
Die Wiederholungen der Texte trugen dazu bei, ein Gefühl von Frieden und Ruhe zu schaffen.

„Meine Hoffnung und meine Freude“
Die Taizé-Gesänge drehten sich meistens um spirituelle Themen wie Glaube, Liebe und Hoffnung und boten eine einzigartige und kraftvolle Form der meditativen Anbetung.

„Behüte mich Gott“
Inmitten unserer hektischen Welt entstand an diesem Abend eine Oase für eine persönliche Zeit der Besinnung, des geistlichen Wachstums und der eigenen Erneuerung, hin sich mit ihrem eigenen Glauben zu verbinden.

Der Abend endete mit einem Segensgebet:
Gesegnet bist du, wenn dir am Morgen die ersten Sonnenstrahlen zärtlich das Gesicht streicheln.
Gesegnet bist du, wenn dich das Licht, der Bote des Lebens, zu Beginn des Tages grüßt.
Gesegnet bist du, wenn du trotz aller Dunkelheiten in deinem Leben nie die Sehnsucht nach dem Licht verlierst.
Gesegnet bist du, wenn du Christus in deinem Leben entdeckst, der von sich selbst gesagt hat: „Ich bin das Licht der Welt.“
Gesegnet bist du, wenn du heute die Kraft des Lichtes in deinem eigenen Leben entdeckst.
Gesegnet bist du, wenn am Abend die Sonne untergeht und unser Licht, Jesus Christus, in der Nacht über dich wacht.
„Bless The Lord, My Soul“

Gestärkt und mit frohem Herzen gingen die Teilnehmenden nach Hause.

LUKAS-Treff im November

  • 15. Januar 2026

Letzte Änderung: 15. Januar 2026

Frankfurter BehindertenArbeitsGemeinschaft (FBAG)

Seit ihrer Gründung 1992 engagiert sich die FBAG für Gleichstellung und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen, eine barrierefreie Stadt, die auch die Teilhabe zum Beispiel bei Ausbildung und Arbeit, Mobilität, Kultur und Freizeit ermöglichen sollte. Die Mitglieder der FBAG sind zum einen Frankfurter Behindertenverbände/-vereine, Verbände der freien Wohlfahrtspflege, Schwerbehindertenvertretungen oder volljährige behinderte Menschen, die in Frankfurt ihren Wohnsitz haben. So findet sich bei den über 30 Mitgliedsorganisationen neben dem Gehörlosen- und Schwerhörigen-Stadtverband, dem Blinden- und Sehbehindertenbund, der Arbeiterwohlfahrt oder der Deutschen Multiple Sklerose-Gesellschaft auch unser Verein LUKAS 14.

Die FBAG möchte mit ihrer Kompetenz, dem Wissen, was Menschen mit Behinderungen tatsächlich brauchen, die Entwicklung der Stadt Frankfurt mitgestalten und sollte am besten vor Entscheidungen von Vorhaben und Planungen informiert und angehört werden. Gerade in einer immer älter werdenden Gesellschaft mit steigender Zahl der Menschen, die im Laufe ihres Lebens eine Behinderung erfahren, wird diese Arbeit immer mehr von Bedeutung. In Bezug auf die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum wird mittlerweile einiges berücksichtigt, aber bedauerlicherweise ist allzu oft „gut gemeint“ nicht gleichbedeutend mit einer gelungenen Umsetzung. Abgesenkte Bürgersteige vor Fahrradständern bieten Rollstuhlfahrenden einfach nicht genug Platz, um an dieser Stelle auch tatsächlich hochfahren zu können, Kabelbrücken, die an Bauminseln enden, Befestigungen von Verkehrsschildern mitten auf einem schmalen Bürgersteig sind nur einige Negativbeispiele, auf die Gunter Büchel bei seinem äußerst interessanten Vortrag hingewiesen hat.

Verkehrsschild mitten auf dem Gehweg, sodass Personen mit Rollstuhl auf die Straße ausweichen müssen
Fahrradständer versperren abgesenkten Bürgersteig
Kabelbrücke führt fast auf die Bauminsel (wurde schon verlegt, aber immer noch knapp)

Ein weiteres, eher trauriges, Beispiel für fehlende vorherige Einbindung der FBAG ist ein Pilotprojekt für 9 neue Busse, die zwar im hinteren Bereich eine vergrößerte Sondernutzungsfläche (unter anderem für Rollstühle), aber an diesem Zugang keine Rampe für den Einstieg vorsehen, die bisherigen gelben Haltestangen (gut zu erkennen für Menschen mit Sehbeeinträchtigung) wurden durch solche aus Edelstahl (in denen sich die Umgebung spiegelt) ersetzt.

Ebenfalls im Jahr 1992 wurde von den Vereinten Nationen der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung ausgerufen, der jedes Jahr am 3. Dezember weltweit das Bewusstsein für ihre Belange schärfen und den Einsatz für ihre Würde und Rechte fördern soll. Der Weg zur kompletten Teilhabe ist noch weit, aber die FBAG leistet einen großen Beitrag, dass zumindest in Frankfurt das Leben für Menschen mit Behinderungen ein wenig leichter wird, nicht zuletzt dank Gunter Büchel, der im Namen von LUKAS 14 einen Beitrag geleistet und schon einige Projekte „durchgeboxt“ hat. Ein herzliches Dankeschön dafür und für die Gestaltung eines äußerst spannenden LUKAS-Treffs.

Für Interessierte hat Gunter einige nützliche Links zusammengestellt, z.B. Frankfurt inklusiv, Webseiten zur Abfrage des Status von Fahrtreppen bzw. Aufzügen oder barrierefreien Fahrten mit dem RMV.

Ein Formular von der FBAG zur Beschwerde zum Öffentlichen Nahverkehr finden Sie hier: Beschwerdeformular

Beim Online-Stadtführer können Sie sich nach barrierefreien Toiletten, Parkplätzen, Tourismus-Informationen und mehr erkundigen und nach Bedarf filtern.

Evangelienspiel „Effata“ begeistert in Bad Vilbel in der Kirche Verklärung Christi

  • 2. Januar 2026

Letzte Änderung: 2. Januar 2026

Der Verein Lukas 14, Integration und Kultur für Menschen mit und ohne Behinderungen e.V., hat am Wochenende in der katholischen Kirche Verklärung Christi in Bad Vilbel das beeindruckende Evangelienspiel „Effata – Öffne dich“ aufgeführt. Die Mitfeiernden erlebten eine Aufführung, die tiefe Eindrücke hinterließ.

Das Stück HEUTE, welches auf berührende Weise die Botschaft von Offenheit, Heilung und Begegnung vermittelte, löste bei allen Anwesenden viele Emotionen und Gedanken aus. Die Schauspielerinnen und Schauspieler – Menschen mit und ohne Behinderung – zeigten mit großem Engagement und spürbarer Freude, dass gelebte Inklusion nicht nur möglich, sondern bereichernd ist.

Mit Musik, Gesang und einer feierlichen Prozession endete der bewegende Gottesdienst.

Der langanhaltende Applaus, die fröhlichen Gesichter und das Mitgebärden, war eine große Anerkennung für die vorangegangenen Proben und die Aufführung.

Im Anschluss lud der Verein zu einem gemütlichen Beisammensein in den Pfarrsaal ein, mit Speisen und Getränken. In einer offenen und herzlichen Atmosphäre tauschten sich Gäste, Darsteller und Organisatoren aus und ließen den Tag in Gemeinschaft ausklingen.

Das Evangelienspiel „Effata“ bleibt für viele Besucher als ein Zeichen der Hoffnung, des Glaubens und der gelebten Inklusion in Erinnerung.

Ein Dank an Pfarrer Dieter Bockholt, dem Organist Udo Lorenz und der Regisseurin Gabriele Then, sowie allen Mitwirkenden.

Taizé-Abend im Lukas am 11-11-2024

  • 27. Dezember 2024

Letzte Änderung: 27. Dezember 2024

Taizé-Abend – Charakteristisch für den meditativen Gottesdienst sind die wiederholten Gesänge, die schnell im Gedächtnis bleiben. Der Wunsch, nach einem anstrengenden Tag zu innerer Ruhe und Ausgeglichenheit zu finden, ist verständlich.

Jährlich lädt LUKAS 14 zum Abend ein, das von Liedern aus Taizé, biblischen Lesungen, stillen Momenten und dem Schein zahlreicher Kerzen geprägt wird.

Die Gäste wurden in einem von Lichtern erleuchten, stimmungsvollen und einladenden, Raum willkommen geheißen, den Alltag hinter sich zu lassen. Das meditative Singen, frei von Ablenkungen, leitete schrittweise zu einer inneren Einheit über und förderte das individuelle Gebet. Die Stille gab die Möglichkeit, über biblische Texte und persönliche Gedanken nachzudenken. Ein Teilnehmer bemerkte „Der Abend hat meine Seele in Schwingung gebracht. Ein herzlicher Dank an Kathy  und Patricia für die liebevolle Gestaltung und Durchführung des Abends.“

Nach der Andacht gab es genügend Zeit für Austausch und Gespräche untereinander. Als Erinnerung an den besonderen Anlass durfte jeder ein Licht mitnehmen.

Bibelentdecker im November in LUKAS 14

  • 2. Dezember 2024

Letzte Änderung: 2. Dezember 2024

Beim Bibelentdecker am 9. November 2024 haben wir das Lukasevangelium Kapitel 15 behandelt. Es geht um die Geschichte des verlorenen Sohnes. Wir haben uns mit verschiedenen Fragen aus der Sicht des Vaters, des Sohnes und des Bruders auseinandergesetzt. Die Geschichte wurde aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet.

Herbstbasteln mit Kathy Widder

  • 2. November 2024

Letzte Änderung: 2. November 2024

Beim Basteln mit Kathy am 12. Oktober entstanden viele wunderbare Kreationen, von Vogelhäusern bis hin zu farbenfrohen Herbstdekorationen. Damit heißen wir die kühle, graue Jahreszeit willkommen!

Bibelentdecker im September in LUKAS 14

  • 2. Dezember 2024

Letzte Änderung: 2. Dezember 2024

Am 7. September 2024 befasste sich die Bibelentdecker mit dem Thema „Bau nicht dein Haus  auf losen Sand“.