Kleiner Weihnachtsmarkt des LUKAS 14

  • 19. Januar 2026

Letzte Änderung: 19. Januar 2026

Am dritten Advent veranstaltete LUKAS 14 im Gemeindesaal der Liebfrauenkirche seinen inzwischen traditionellen „Kleinen Weihnachtsmarkt“, der viele Besucherinnen und Besucher des vorhergehenden Gottesdienstes in eine angenehme, adventlicher Atmosphäre eintauchen lies.
Ausgestellt waren die liebevoll gestalteten Werke aus dem Weihnachtsbastelkurs. Die handgefertigten Unikate konnten gegen eine Spende erworben werden und bereiteten sowohl den Schenkenden, als auch den Beschenkten, große Freude.
Für Gemütlichkeit sorgten die hübsch gedeckten Tische mit selbstgebackenen Plätzchen, Kuchen und pikanten Pesto-Baguette.
Bei einer Tasse Apfel-Punsch oder Kaffee nahmen sich die Menschen bewusst Zeit zum Innehalten, für gute Gespräche und zum entspannten Stöbern durch die vielfältigen Bastelarbeiten.
Der „Kleine Weihnachtsmarkt“ war geprägt von Offenheit, Herzlichkeit und einem harmonischen Miteinander. In ruhiger und freundlicher Stimmung entstanden Begegnungen, die den festlichen Geist der Adventszeit widerspiegelten: Gemeinschaft erleben, miteinander ins Gespräch kommen und den Moment genießen. So wurde der „ Kleine Weihnachtsmarkt“ von LUKAS 14 zu einem besonderen Ort in der Vorweihnachtszeit, der allen Beteiligten in guter Erinnerung bleiben wird.

Festlicher Adventgottesdienst am 3. Advent in der Liebfrauenkirche

  • 19. Januar 2026

Letzte Änderung: 19. Januar 2026

Am dritten Adventssonntag „Gaudete – Freut euch“ wurde in der Liebfrauenkirche ein besonders festlicher Gottesdienst gefeiert, der vom Verein LUKAS 14 gestaltet wurde. 

Jedes gesprochene Wort wurde vom Gebärdensprachdolmetscher Stefan Richter in Gebärdensprache übersetzt. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Peter Reulein an der Orgel begleitet.

Die Bezeichnung des 3. Adventssonntags geht auf das erste Wort des lateinischen Eröffnungsverses,  „Gaudete in Domino semper“  = „Freut euch im Herrn zu jeder Zeit“, zurück.

An diesem Sonntag beginnt die zweite Hälfte der Adventszeit, steht für die besondere Vorfreude auf die Geburt des Herrn und man soll schon das Licht von Weihnachten leuchten sehen.

Deshalb kann an diesem Tag die liturgische Farbe „Rosa“ verwendet werden, welche die sonst im Advent übliche Bußfarbe „Violett“ aufhellt; durch den Schein von Weihnachten.

Rosa ist eine Farbe, die Freude und Fröhlichkeit widerspiegelt.

In seiner Predigt griff Bruder Jens Kusenberg das Leitwort auf: „Gaudete – Freut euch“

Früher war der Advent eine Zeit des Fastens und der Buße, ähnlich der Fastenzeit vor Ostern. Um die Gläubigen zu ermutigen und sie an die Freude zu erinnern, die sie in der Ankunft des Herrn erwartet, wurde ein Tag der Erleichterung eingeführt.

Theologisch lädt der Sonntag dazu ein, über das Gleichgewicht zwischen Freude und Buße nachzudenken. Je näher das Weihnachtsfest kommt, wird spürbar, das Hoffnung und Freude in den Mittelpunkt rückt. Es ist ein freudiger Einschnitt in der sonst eher besinnlichen und erwartungsvollen Adventszeit.

Gerade in dieser Zeit, in der Lichter und Dekorationen die wahre Bedeutung von Weihnachten überstrahlen könnte, mahnt uns der Gaudete-Sonntag dazu an, das innere Licht des Glaubens zu entzünden und mit der Welt zu teilen. Nicht nur im Advent, sondern auf unserem gesamten Lebensweg.

Freut euch im Herrn allezeit. Noch einmal sage ich: Freut euch!

Ein besonderer Höhepunkt dieser Heiligen Messe war der Auftritt des Gebärdenchores, der die Lieder eindrucksvoll in Gebärdensprachpoesie umsetzte und die Botschaft des Advents auf eine ganz eigene, sichtbare Weise erfahrbar machte. Ebenso bewegend war der Tanz von Felicitas zu dem Lied „Tochter Zion“, der die Vorfreude auf das Weihnachtsfest mit Anmut und Ausdruckskraft widerspiegelte.

Der Gottesdienst in der Liebfrauenkirche war von genau dieser freudigen, zugleich tiefen Atmosphäre geprägt. Viele Besucherinnen und Besucher gingen gestärkt, berührt und mit einem Gefühl innerer Freude in die weitere Adventszeit. Es war ein wunderschöner Gottesdienst, der den besonderen Charakter des dritten Advents eindrucksvoll erlebbar machte.

 

Taizé-Abend in LUKAS 14

  • 2. Januar 2026

Letzte Änderung: 2. Januar 2026

„Bleibet hier und wachet mit mir“
Mystisch wirkte der große Saal in LUKAS 14.
Abgedunkelt, die Mitte mit einem Tuch gestaltet, Kerzen spendeten Licht.
Schon beim Eintreten entstand Ruhe, weg vom Stress.
Die vorangegangenen Gedanken, Verspätung der Bahn, geht der Aufzug, unerledigte Arbeiten im Büro, das hohe Autoaufkommen auf der Autobahn und vieles mehr,
die bis zur Ankunft gegenwärtig waren, wurden abgestreift.

„Jesus remember me“
Eine Auszeit vom Alltag begann. Sich auf das Wesentliche konzentrieren, die innere Balance finden war entscheidend für das Wohlbefinden.

„Laud ate omnes Gentes“
Die Einfachheit der Musik und die vorgetragenen Texte ermöglichten den Mitfeiernden, dass sie die Aufmerksamkeit auf das Gebet und die Meditation
richtet konnten.
Der Alltag konnte an diesem Abend zurückgelassen werden.
Je nach eigener Stimmung wurden die Lieder mitgesungen, mit gesummt oder bei geschlossenen Augen der Musik gelauscht.

„Dona nobis pacem“
Die Wiederholungen der Texte trugen dazu bei, ein Gefühl von Frieden und Ruhe zu schaffen.

„Meine Hoffnung und meine Freude“
Die Taizé-Gesänge drehten sich meistens um spirituelle Themen wie Glaube, Liebe und Hoffnung und boten eine einzigartige und kraftvolle Form der meditativen Anbetung.

„Behüte mich Gott“
Inmitten unserer hektischen Welt entstand an diesem Abend eine Oase für eine persönliche Zeit der Besinnung, des geistlichen Wachstums und der eigenen Erneuerung, hin sich mit ihrem eigenen Glauben zu verbinden.

Der Abend endete mit einem Segensgebet:
Gesegnet bist du, wenn dir am Morgen die ersten Sonnenstrahlen zärtlich das Gesicht streicheln.
Gesegnet bist du, wenn dich das Licht, der Bote des Lebens, zu Beginn des Tages grüßt.
Gesegnet bist du, wenn du trotz aller Dunkelheiten in deinem Leben nie die Sehnsucht nach dem Licht verlierst.
Gesegnet bist du, wenn du Christus in deinem Leben entdeckst, der von sich selbst gesagt hat: „Ich bin das Licht der Welt.“
Gesegnet bist du, wenn du heute die Kraft des Lichtes in deinem eigenen Leben entdeckst.
Gesegnet bist du, wenn am Abend die Sonne untergeht und unser Licht, Jesus Christus, in der Nacht über dich wacht.
„Bless The Lord, My Soul“

Gestärkt und mit frohem Herzen gingen die Teilnehmenden nach Hause.

Plätzchenbacken im LUKAS 14

  • 12. Dezember 2025

Letzte Änderung: 12. Dezember 2025

Weihnachtszeit ist Plätzchenzeit – und auch in diesem Jahr verwandelte sich das Lukas 14 wieder in eine duftende Backstube. Am 29.11.2025 trafen sich Backbegeisterte, um gemeinsam Teig zu kneten, Ausstechformen zu testen und verschiedene Sorten köstlicher Plätzchen zu backen.

In gemütlicher Atmosphäre wurde gelacht, erzählt und natürlich genascht. Die Aktion bot nicht nur Raum für Kreativität, sondern auch für Begegnung und ein warmes Miteinander in der Adventszeit.

Nach einem kleinen Imbiss konnten alle ihre gefüllten Keksdosen mit frisch gebackenen Plätzchen mit nach Hause nehmen. So wurde der Tag im LUKAS 14 zu einem gelungenen Start in die Vorweihnachtszeit.

Advents- und Weihnachtsbastelkurs im LUKAS 14 – Kreativität und Gemeinschaft in der Vorweihnachtszeit

  • 13. Dezember 2025

Letzte Änderung: 13. Dezember 2025

Am 22. November fand im LUKAS 14 wieder der beliebte Advents- und Weihnachtsbastelkurs statt, liebevoll und mit viel Kreativität von Kathy Widder geleitet. Sie stellte den Teilnehmenden eine große Auswahl an Materialien bereit – von klassischen Bastelutensilien bis hin zu vielfältigen Naturmaterialien – und ließ so viel Raum für eigene Ideen.  

Die Advents- und Weihnachtszeit steht für Besinnung, Nähe und gemeinsame Erlebnisse, und genau diese Stimmung prägte auch den Kurs. Wie in einer großen Familie half man sich gegenseitig, tauschte Ideen aus und unterstützte einander. So entstanden viele einzigartige Kunstwerke, die nun den Raum festlich schmücken.  

Einige der Werke werden am dritten Adventssonntag auf dem kleinen Weihnachtsmarkt des LUKAS 14 angeboten. Nach dem Adventsgottesdienst können sie gegen eine Spende erworben werden – besondere Unikate, die Gemeinschaft und Engagement widerspiegeln.  

Der Bastelkurs war ein wunderschöner Auftakt in die Adventszeit: Gemeinschaft, Kreativität und die Wärme dieser besonderen Tage waren deutlich zu spüren. Ein kleiner Imbiss mit leckerem Essen rundete den Tag ab und schenkte neue Energie – eine gelungene Auszeit in einer kreativen Weihnachtswelt voller Freude, Begegnung und Erfolgserlebnissen.  

 

Kreativ mit Servietten im LUKAS 14

  • 12. Dezember 2025

Letzte Änderung: 12. Dezember 2025

Am 27.09.2025 erlebten zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer im LUKAS 14 einen fröhlichen und inspirierenden Serviettenkurs mit Kathy Widder. Mit viel Kreativität entstanden dabei individuelle Kunstwerke, die liebevoll auf ausgewählten Gegenständen gestaltet wurden. Jede Person fand die passende Serviette, um ein ganz persönliches Unikat zu erschaffen.

Die Stimmung war warm und herzlich: Man unterstützte sich gegenseitig, tauschte Ideen aus und genoss viele schöne Momente. Ein leckerer Imbiss rundete den Tag ab und machte die kleine Auszeit vom Alltag perfekt.

So wurde der Serviettenkurs zu einem besonderen Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleibt.

Gottesdienst im maronitischen Ritus mit Pater Roger

  • 31. Oktober 2024

Letzte Änderung: 31. Oktober 2024

Pater Roger Abdel Massih cml, kurz Pater Roger genannt, feierte am Samstag, 26.10.2024 in LUKAS 14 einen Gottesdienst im maronitischen Ritus.

Die Einführung war vielversprechend. Die maronitisch-katholische Kirche ist eine der größten und ältesten Religionsgemeinschaften im Libanon. Die ursprüngliche Kirchensprache ist Aramäisch. Die Gründung und der Name ihrer Kirche wird auf den heiligen Maron zurückgeführt.

Der Ablauf der Heiligen Messe war etwas anders aufgebaut, einzelne Gebete wurden auf Aramäisch vorgetragen. Sehr beeindrucken war das gemeinsam gesprochene Vater unser auf Aramäisch und die Eucharistiefeier in beiderlei Gestalt. (Wein und Brot).

Das Gleichnis vom großen Gastmahl stand im Mittelpunkt.

Die Eingeladenen kamen nicht, hatten Entschuldigungen, so dass die Diener bis vor die Tore geschickt wurden, damit das Haus voll werde.

Statt einer Predigt wurden alle Mitfeiernden involviert und die Frage gestellt: Welche Stelle im Evangelium ist besonders im Gedächtnis geblieben?

Auf eine Stelle kam niemand: Es ist immer noch Platz

Bezeichnend dafür war, dass die Plätze links und rechts neben Pater Roger während dem Gottesdienst frei blieben. Da genau spannte sich der Bogen zu LUKAS 14, wie Patricia Ehl bei den Dankesworten ausführte: LUKAS 14 ist ein Ort, an denen alle willkommen sind und es immer noch einen freien Platz gibt. Die Gemeinschaft an diesem Tag wurde durch libanesische Snacks und Gespräche gefestigt.

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