Güte und Gerechtigkeit – Inklusiver Gottesdienst in Liebfrauen

LUKAS 14 feierte am 20. September zum Thema Güte und Gerechtigkeit einen Inklusiven Gottesdienst in Liebfrauen.

Wie sehr unser menschliches Empfinden, was gerecht und fair ist, von dem abweicht, was Gott als gerecht erachtet, wird im Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Mt 20, 1-16) veranschaulicht: Alle erhalten am Ende denselben Lohn, unabhängig von ihren geleisteten Arbeitsstunden. Dass Gottes Gedanken ganz anders sind als unsere Gedanken (siehe Jes 55, 6-9) erläutert Br. Jens Kusenberg in seiner Predigt: Bei Gott geht es nicht um Leistung, bei Gott zählt ein offenes Herz, eine liebende Haltung. Gottes Liebe kann man sich nicht verdienen, sie wird uns geschenkt.

Deshalb sollen auch wir einander mit Wohlwollen und Großzügigkeit begegnen, Neid, Missgunst und ständiges Vergleichen mit anderen außen vor lassen. Das Sehnen Gott nah zu sein, der Durst nach Glück und Liebe, und die Freude darüber, wenn wir dies erfahren dürfen, fand in einem fröhlichen Tinikling-Danktanz, einem philippinischen Stocktanz, seinen Ausdruck.

Cornelia Horne