Beim LUKAS-Treff am 26.02.2026 wurde ein Blick auf Hintergrund und Traditionen rund um den Valentinstag geworfen; passend dazu trug Sophia Malia Hanke vier ihrer selbst verfassten Liebesgedichte vor.
Der Sage nach traute der „Hl. Valentin von Rom“ in der Zeit der Christenverfolgungen Soldaten, denen das Heiraten offiziell verboten war. Er starb als Märtyrer am 14. Februar 269 durch Enthauptung. Die Gestalt des Heiligen ist geschichtlich jedoch nicht gesichert, aber der Legende nach schenkte Valentin Ehepaaren die schönsten Blumen aus seinem Garten, und Ehen, die er schloss, waren besonders glücklich. Eine erste Assoziation Valentins mit der romantischen Liebe gab es bereits im 14. Jh., ab dem 18. Jh. wurde das Fest in England bereits ähnlich begangen wie heute. Die Kommerzialisierung des Valentinstags erfolgte schließlich in den USA, von wo aus er sich nach dem Zweiten Weltkrieg auch in Deutschland etablierte.
Sophia hat erste kleine Reime bereits in der siebten Klasse ihrer Schulzeit verfasst und früh angefangen ihre Gefühle zu Papier zu bringen. Sie schreibt oft melancholische Texte, diesmal aber hat sie viele romantische Metaphern und gefühlvolle Bilder zur Liebe vorgetragen. Die geliebte Person wird mit einer Brücke, einem Ozean oder Leuchtturm verglichen; für sie werden Melodien komponiert, ihr werden Worte, Tränen, Zeit geschenkt. Keltische Flötenmusik nach jedem Gedicht lud zum Weiterträumen ein.



