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ABENDMAHL (1996) (3m x 1,20m)
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ABENDMAHL (1996) (3m x 1,20m)

ABENDMAHL (1996)
(3m x 1,20m)

ABENDMAHL (1996) (3m x 1,20m) Das großformatige Bild zeigt eine Abendmahlgemeinschaft. Sie besteht aus Menschen unserer Erde, jeden Alters und jeder Farbe. Vereint sind alle durch das Beten des Vater Unser, aber in der Sprache der Gehörlosen – der Gebärdensprache.
Analog der beeindruckendsten Darstellung eines Abendmahles – nämlich der von Leonardo da Vinci – ist Jesus als Mensch und Gottessohn die zentrale Figur. Auch sie gebärdet. Aus weitausholenden Armen sind es die kraftvollen Hände von Jesus, die uns einladen, fast umfassen wollen. „Ich bin bei Euch“.
Auch Leonardo da Vinci hat sich viel mit der Gebärdensprache beschäftigt und sie nachweislich in seinen Bildern eingesetzt.

ABENDMAHL (1996) (3m x 1,20m) Das Bild entstand zu einer Zeit, als in den Landesparlamenten um die gesetzliche Anerkennung der Gebärdensprache gekämpft wurde. Hessen war 1998 das erste Bundesland, welches die Deutsche Gebärdensprache, die visuelle Sprache der Gehörlosen, welche über hundert Jahre verfemt und verboten war, anerkannte.
So gesehen ist Das Abendmahl in Gebärdensprache geradezu ein Vorreiter für die Anerkennung.
ABENDMAHL (1996) (3m x 1,20m) In besonderer Weise hat Liesel Christ, Prinzipalin des FRANKFURTER VOLKSTHEATERS die Gehörlosengemeinschaft unterstützt und die Arbeit der Kath. Gehörlosenseelsorge und des damaligen PAX-theaters gefördert. Mit den Spendengeldern, welche dem Verein nach dem Tod von Liesel Christ zuflossen, wurde dieses Auftragsbild finanziert. Auch hier folgt die Künstlerin der Tradition, indem sie Liesel Christ als Stifterin ins Abendmahl gezeichnet hat.

ABENDMAHL (1996) (3m x 1,20m)

Als wir 1996 dieses Bild für unser neues Zentrum PAX in Auftrag gaben, waren wir noch eine geschlossene Gehörlosengemeinschaft, bestehend aus gehörlosen, hörgeschädigten Mitgliedern und wenig ehrenamtlichen Hörenden. Die Gebärdensprache war unser Markenzeichen und so gebärden alle Personen auf dem Bild das Vaterunser.

Doch erst 2007, nach Neugründung und Erweiterung unseres Vereins wurde diese Gemeinschaft, die Hetty Krist geradezu hellsichtig 96 gezeichnet hat, Realität: Heute sind wir international, interreligiös und Menschen mit den verschiedensten Behinderungen fühlen sich bei uns zu hause.

Jetzt identifizieren wir uns noch stärker mit diesem Bild, das in der Vorausschau unsere Vereinsidee vom „Großen Gastmahl“ (LUKAS 14,15) abbildet.

 

 

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