Kulturtipp Oktober 2016

Die Wetterau

von Christina Kupczak

sm_p1030788Wer die letzten Sonnenstrahlen und eine goldene Herbstlandschaft genießen will, fahre einfach in die Wetterau. Von der Friedberger Landstraße gerät man gleich auf die B 521, sie führt Richtung Büdingen.

sm_p1030261Die Wetterau ist uraltes Kulturgebiet. Die Kelten waren da (Glauberg), die Römer, wie noch alte Römerstraßen, Limesreste und wunderbare Boden-Mosaiken (Bad Vilbel) beweisen. Im Hochmittelalter haben die Staufer ihre Spuren hinterlassen (Burg Münzenberg, Friedberg, Büdingen usw.)

Als Kornkammer des Reiches galt die fruchtbare Gegend und noch heute findet man Kornfelder Obstplantagen, Rosenfelder und Gärten. Das wellige, abwechslungsreiche Landschaftsbild, unterbrochen mit kleinen Wäldern, Bauernland, Fachwerkdörfern, kleinen Adelssitzen mit Parks und malerischen kleinen Städtchen mit verborgener Kunst, lockt den Großstädter an.

Bei Ortenberg führt die Bundesstraße hinauf auf den Vogelsberg, der größte erloschene Vulkan Europas. Doch noch schöner ist es, die vielen kleinen Landstraßen zu fahren. Zwei unterschiedliche Landschaften gehen ineinander über: die fruchtbare besiedelte Wetterau und der herbe, einsame Vogelsberg, von dessen Höhe man die Hochhäuser Mainhattens sehen kann. Alles nur eine Tagestour aus Frankfurt entfernt. Einfach mal ins Auto setzen und losfahren.

sm_p1030257sm_p1030266Besondere Tipps: Keltenmuseum auf dem Glauberg, der Dom der Wetterau in Ilbenstadt mit Löwenmadonna, Kloster Engelthal, das „hessische Rothenburg“ Büdingen, Deutschlands schönste Ruine: Kloster Arnsburg, Schotten mit Liebfrauenkirche und Vogelsbergmuseum, nicht zu vergessen: Das biedermeierliche Bad Salzhausen mit Kurpark, Soletherme und Mini-Saline.

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