Integrativer Gottesdienst

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DOLMETSCHEN IN DIE GEBÄRDENSPRACHE

Die Gebärdensprache begleitet LUKAS14 von Anfang an. Die ehemalige Katholische Gehörlosenseelsorge war Vorreiter in der Gehörlosenarbeit und dem Kampf für die Anerkennung der Gebärden-sprache, der uns im Jahr 1998 in Hessen als erstem Bundesland gelang.
DOLMETSCHEN IN DIE GEBÄRDENSPRACHE Das Musical Simon of Cyrene
Gebärdensprachdolmetschen
Heutzutage gehört das Dolmetschen in die Gebärdensprache in vielen Bereichen zum Alltag: Betriebsversammlungen, Großveranstaltungen, Nachrichten im Fernsehen und jede andere Veranstaltung, an welcher ein Hörgeschädigter teilnimmt.Dank der Anerkennung der Gebärdensprache und der gesellschaftlichen Bemühung nach Barrierefreiheit existieren Gesetze, die die Kostenübernahme für viele Veranstaltungen regeln.

Im LUKAS14 steht Integration im Vordergrund. Diese richtet sich zum einen an Menschen mit Migrationshintergrund, zum anderen an Menschen mit Behinderungen. Aus diesem Grund erhalten Sehbehinderte auf Wunsch eine Begleitung und Hörgeschädigte einen Gebärdensprachdolmetscher.

DOLMETSCHEN IN DIE GEBÄRDENSPRACHE Bildungsfahrt in den Kraichgau
Stefan Richter
1998 besuchte ich meinen ersten Gebärdensprachkurs und lernte die Faszination einer neuen Welt kennen, die mich sofort in ihren Bann zog. Schnell begriff ich, dass es mit dem Besuch des Gebärden-sprachkurses einmal pro Woche nicht getan war und begann mich im damaligen Pax zu engagieren und durch den Besuch von Gehörlosen-veranstaltungen in die Kultur der Gehörlosen einzutauchen.Dank der Verantwortlichen im damaligen PAX, die mich früh zu fördern begannen und mich im „geschützten Rahmen“ ans Dolmetschen heranführten, reifte der Entschluss in mir, mich dem Dolmetschen in die Gebärdensprache auch beruflich zu widmen. Ich besuchte das weiterbildende Studium zum Gebärdensprachdolmetscher an der FH Frankfurt, beschloss meine Ausbildung mit Prüfungen im Bereich der Theologie und bin nun staatlich geprüfter Gebärdensprachdolmetscher.

Kundgebung an der Hauptwache mit Bürgermeisterin Jutta Ebeling
Aufgabenbereiche
Das Tätigkeitsfeld eines Gebärdensprachdolmetschers ist immens vielfältig und erfordert höchste Anpassungsfähigkeit, da sich Anspruchnehmer (der/die Gehörlose), Setting und Art des Auftrags täglich ändern können. Zu den Aufgabengebieten gehören z.B. Arztbesuche, Betriebsversammlungen, Team-/Arbeitsbesprechungen, jedwede Art von Seminar oder Weiterbildung (angefangen bei einem Computer-Einsteigerkurs für Hartz IV-Empfänger bis hin zu Java-Framework-Schulungen für Programmierer), Gottesdienste, Theater- oder auch Musicalaufführungen, Museums-/Städteführungen, Bildungsreisen, Vorlesungen an der Universität oder Fachhochschule, Gespräche bei diversen Ämtern, Gerichtsverhandlungen, Großveranstaltungen (das Repertoire reicht vom Besuch des Dalai Lama, über Gesine Schwan und den Christopher-Street-Day). Kurz gesagt, jede Situation in welcher eine Person mit einer anderen sprachlich in Kontakt treten möchte.
Besuch des Dalai Lama in Hessen
Kontaktmöglichkeiten
Sie planen eine Veranstaltung und suchen einen Gebärdensprachdolmetscher in Frankfurt, dem Rhein-Main-Gebiet oder auch darüber hinaus?
Nehmen Sie gerne Kontakt zu mir auf:Stefan Richter

Telefon 069 – 21 99 59 62

 

 

Fax 069 – 21 99 59 80

 

 

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