EHREN-AMT

Viel ist in der Gesellschaft vom EHREN-AMT  die Rede. Während in Zeiten der vollen Kassen die Ehrenamtlichen eher belächelt wurden, leben heute viele soziale und kulturelle Organisationen unverzichtbar vom Ehrenamt. So auch wir.

Auf dieser Seite unserer Homepage wollen wir alle die Ehrenamtlichen vorstellen, die seit Jahren ein Amt, eine Aufgabe treu und sorgfältig ausführen – ohne materielle Entlohnung.

Ein Ehrenamt ist ein Amt  ohne Vertrag, ohne Lohnstreifen und basiert beiderseits auf VERTRAUEN. Niemand kann eine/einen Ehrenamtliche/n zur Durchführung seines Amtes zwingen., auch dann nicht, wenn ihre/ seine Arbeit sehr wichtig ist. Niemand kann ehrenamtliche Arbeit „ einklagen“ oder fordern, alles geschieht „freiwillig“.

Hände Geben und Nehmen

Umso wertvoller und ehrenhafter sind Menschen, die seit vielen Jahren – manche seit Jahrzehnten – ein solches Amt zuverlässig und verantwortlich  ausüben. Unser Verein LUKAS 14 e.V. lebt ausschließlich von Ehrenamtlichen, die Struktur, Verwaltung, soziale Projekte und das Jahresprogramm ermöglichen.

Oft werden wir gefragt: Woher kommen die Ehrenamtlichen? Warum arbeiten viele Leute langfristig und nicht nur projektgebunden im Verein mit?

Alles soziale Leben basiert auf GEBEN und NEHMEN. Nicht zufällig steht GEBEN an erster Stelle. Wer gibt, darf und soll auch NEHMEN. Nur so wird auf Dauer eine freiwillige Verpflichtung  tragbar, ist ein gesundes Gleichgewicht von Leistung und Lohn gegeben.

Der Lohn im Ehrenamt ist stets ideeller, nie materieller Art. Nach meinen Umfragen werden folgende vier Gründe als „Lohn“ verstanden:

  • Teilnahme an einer  GEMEINSCHAFT, die aus vielen unterschiedlichen Charakteren verschiedensten  Lebensentwürfen und  aus allen Gruppen der Gesellschaft besteht. Man lernt ungewöhnliche Leute kennen, erfährt Schicksale, Lebenswege, Religionen, Nationen, Talente, die man kaum im privaten Bereich angetroffen hätte.
  • Viele Menschen erleben einen GLAUBEN, direkt aus dem Evangelium verstanden, den wir alle drei Jahre im FRANKFURTER  EVANGELIENSPIEL  darstellen und versuchen zu leben. Vorbehaltlose Gespräche zwischen Menschen mit und ohne Glauben oder auch unter Gläubigen der verschiedenen Religionen gehören zum Alltag. Gespräche in LUKAS 14 drehen sich meistens um „Gott und die Welt“.
  • LUKAS 14 bietet eine kleine Plattform für viele Talente. Sei es in Musik, Theater, Sprachen , Zeichnen oder Kulturvermittlung. Viele erfahren sich selbst plötzlich von einer ganz neuen Seite und erleben den therapeutischen Wert Kultur nicht nur zu konsumieren, sondern aktiv mit zu gestalten. Aktive MITVERANTWORTUNG und GESTALTUNG  ist ein wesentlicher Motor im Vereinsleben.
  • Das gegenseitige ANERKENNEN der verschiedenen LEISTUNGEN untereinander und die Freude am gemeinsamen Werk ist  selbstverständlich. Nachfolgend kommen die „dienstältesten“ Ehrenamtlichen, die ständige Ämter ausüben,  in einem Kurzinterview zu Wort. Auch alle  anderen Ehrenamtlichen, die projektmäßig ihre Talente, Kraft und Zeit zur Verfügung stellen, seien mit einem Foto und kleiner Info gewürdigt. Darüber hinaus wollen wir aber die vielen VEREINSMITGLIEDER nicht vergessen, die nicht unmittelbar aktiv aber mit ihrem Geld und auch manchem Rat unsere Arbeit möglich machen.

HERZLICHEN  DANK!

März 2011 Christina Kupczak, Geschäftsleitung

Interviews zum Ehrenamt

(1) Uli E. seit 1975 Uli

Du bist der „Dienstälteste“ unter den Ehrenamtlichen. Wie kamst Du dazu, Dich in LUKAS 14 ehrenamtlich zu engagieren?

1975 wohnte ich in Frankfurt am Main in der Pfarrei Allerheiligen. Der dortige Kaplan Peter Deutsch war der zuständige Gehörlosenseelsorger für die Gehörlosen in Frankfurt und Umgebung. Er erzählte mir von seiner Arbeit und machte mich neugierig, so dass ich mit zu Gehörlosengottesdiensten ging. Dabei lernte ich auch seine gehörlose Schwester und seinen schwerhörigen Schwager kennen. Durch die aktive Teilnahme an den Treffen der Landesarbeitsgemeinschaft für die Gehörlosenarbeit lernte ich auch die Verantwortlichen in den Bistümern Mainz und Limburg kennen. Wir führten in den darauffolgenden Jahren zusammen erfolgreich Seminare für gehörlose Jugendliche zu den unterschiedlichsten Themen durch. Außerdem nahm ich mehrfach als Betreuer an den sommerlichen Jugendfreizeiten für gehörlose und schwerhörige Kinder teil, die von der Landesarbeitsgemeinschaft organisiert wurden.  Meine heutige Frau war damals in der Jugendarbeit der Pfarrei tätig und schloss sich unserer Arbeit an.

Wie hast Du Pater Amandus kennengelernt?

Als Kaplan Deutsch sein Priesteramt niederlegte, entstand ein Vakuum in der Gehörlosenarbeit, dass es schnell zu füllen galt, um die Gemeinschaft zusammenzuhalten. Allerdings zeigte sich schon damals der eklatante Priestermangel, der dazu führte, dass die Gemeindeseelsorger immer größere Pfarreien zu betreuen hatten. Für die Arbeit mit speziellen Gruppen, wie den Gehörlosen, blieb wenig Zeit. Bei Gesprächen mit den verantwortlichen Personen in Limburg, wie Herrr Ordinariatsrat Frank und Frau Reh, konnte der damalige Bischof Wilhelm Kempf überzeugt werden, die Gehörlosenarbeit zukünftig in die Hand eines Ordensgeistlichen zu legen. So lernte ich anlässlich eines Gehörlosengottesdienstes am 24. Dezember 1977 Pater Amandus kennen.Was war und ist Deine ehrenamtliche Arbeit? Zunächst wurde die Arbeit in der Landesarbeitsgemeinschaft fortgesetzt. Speziell in Frankfurt organisierten wir Großveranstaltungen, wie das Dreimitrafest (Spiel- und Sportfeste für Gehörlose). Zwischenzeitlich half die gesamte Familie Veranstaltungen, wie Adventsbazare, Märkte, Stadtspiele, Evangelienspiele und alle Fastnachtveranstaltungen logistisch zu unterstützen und durchzuführen. Daran hat sich bis heute eigentlich nicht viel geändert.

Was ist in diesem Dienst für Dich persönlich wichtig, was „nimmst Du mit“?

Viel, sehr viel. Zuerst war es Neugierde. Dann habe ich erlebt, dass es auch eine Welt neben dem Materiellen gibt. Die Arbeit und Begegnung hier mit den Menschen. Es gibt mir auch Entspannung und ist ein sinnvoller Ausgleich. Katholische Gehörlosenseelsorge PAX / LUKAS 14 ist für uns auch Familiengeschichte, denn insgesamt waren und sind 6 Personen von uns ehrenamtlich tätig, auch meine inzwischen erwachsenen Kinder.

(2) Gisela E. seit 1976 Gisela E.

 

Wann begann Dein Ehren- Amt und warum?

Ich war – wie mein zukünftiger Mann – in der kath. Jugendgruppe der Allerheiligen-Pfarrei. 1976 kam ich in Kontakt mit der Gehörlosenseelsorge. Seither haben wir in allen Großveranstaltungen mitgewirkt und auch die Umwandlung von PAX in LUKAS 14 aktiv mitgestaltet. Im Förderverein bin ich seit 1996 im Vorstand, seit 2008 bin ich erste Vorsitzende.

Wie sieht Deine konkrete Arbeit aus?

Als 1. Vorsitzende habe ich Repräsentationspflichten, bin bei vielen Veranstaltungen dabei  (soweit es meine Zeit erlaubt) und organisiere den Evangelienspieler-Stammtisch . Ich bemühe mich um einen guten und persönlichen Kontakt zu den Mitgliedern und bin in der LUKAS-Verwaltung tätig. Ein Verein lebt vom persönlichen Kontakt und Gespräch.

Gibt es ein persönliches Plus, eine Erfahrung, die Dich bereichert haben?

Ja, da könnte ich aus 34 Jahren viel berichten. Ich greife mal eine besondere Situation heraus: 2006 beim Evangelienspiel 3 mitten in der Probewoche, wurde bei mir Krebs diagnostiziert und ein operativer Eingriff musste sofort gemacht werden. Da habe ich sehr viel Solidarität, Unterstützung und echte Anteilnahme gefunden. Das hat mir geholfen, diese schlimme Situation zu meistern. Ich war so kämpferisch und positiv gestimmt, dass ich dann die Aufführungen mitspielen konnte.Selbst habe ich eine tolle Familie, aber so eine „Großfamilie“ wie LUKAS 14 ist schon ein gutes zusätzliches Fundament. Das Gemeinschaftserlebnis ist für mich wichtig, aber auch die Behandlung ernsthafter Themen und soziale Projekte, die wir immer wieder durchführen.

(3) Christel seit  1977

Wie bist du zur Mitarbeit in PAX/  LUKAS 14 gekommen?

Meine Tochter Gisela und mein Schwiegersohn Uli hatten sich in dieser Arbeit engagiert und da bei großen Veranstaltungen Helfer gesucht wurden, haben mein verstorbener Mann und ich ausgeholfen. Dann wurde das soz. „Standard“. Die gesamte Familie war bei mindestens drei Großveranstaltungen im Jahr tätig und  wir haben das auch in LUKAS 14 weitergeführt.

Wie bist du zu Deinem Amt „die Frau an der Kasse“  gekommen?

Gleich zu Beginn hieß es: Du bist doch Buchhalterin und kannst mit Zahlen umgehen, also bist Du geeignet für die Kasse. So sitze ich seit 30 Jahren an der Kasse, das letzte Mal beim Marmeladeverkauf von P. Amandus. In diesem  Amt bin ich auch vielen bekannt und es fehlte mir was, wenn ich mal verhindert war. Das Kassenamt gehört einfach zu meinem Leben und zum  Jahresablauf.

Was gibt Dir die ehrenamtliche Tätigkeit persönlich?

Viel Freude und Geselligkeit. Manche kennt man schon seit 30 Jahren, andere seit 20 oder 10 Jahren und auch neue Leute kommen immer wieder dazu. Das schafft Abwechslung und schöne Stunden, die ich nicht vermissen möchte.


(4) Hella seit 1978

Du gehörst zum „Urgestein“ und bist schon seit  über 30 Jahren ehrenamtlich für uns tätig. Wie kam es dazu?

Durch meine Familie wurde ich auf die Arbeit mit Gehörlosen aufmerksam. Ich arbeite gerne praktisch. Seit 1978 habe ich in den unterschiedlichsten Veranstaltungen, zunächst im PAX  mitgearbeitet: Auf dem Sportplatz bei den Drei-Mitra-Festen,bei den Fastnachtveranstaltungen in Küche und Organisation, während der Stadtspiele in der Garderobe, bei den  Evangelienspielen in der Requisite, zu den Adventsmärkten, bin bei der Marmelade- herstellung und Verkauf beteiligt  und seit  einiger Zeit komme ich einmal die Woche für handwerkliche Arbeiten ins LUKAS.

Warum unterstützt Du diese Arbeit?

In eine vielfältige Gemeinschaft  bringe ich mich gerne ein.

Ist diese ehrenamtliche Arbeit auch ein persönlicher Gewinn?

Ich nehme auch gerne mal an Veranstaltungen teil. So gefällt mir Halloween, der Adventsnachmittag und außerdem bin ich GOLDIE- Fan und habe bei P. Amandus gelernt, wie man Marmelade einkocht.


(5) Edda seit 1992 Edda

Wie kamst Du in Kontakt mit LUKAS 14?

Auf einer Chorreise nach Ägypten habe ich P. Amandus kennen gelernt. Das war noch zu PAX- Zeiten und da ich mich sehr für Gebärdensprache interessierte, war ich gleich in den ersten DGS- Kursen 1993 dabei. 1994 habe ich dann zum Stadtjubiläum in einer großen Theatergruppe mitgespielt.

Wie sieht Dein Ehren-Amt heute aus?

1996 war ich Gründungsmitglied im Förderverein PAX und seither bin ich in der Vorstandsarbeit engagiert, auf wechselnden Posten. Zur Zeit bin ich Kassiererin und verwalte unsere Finanzen. Außerdem spiele ich in der Theatergruppe mit („Der  Heiratsantrag“ von Tschechov), bin auch mal Regieassistenz und trete gerne mit Lutz Riehl in Frankfurter Mundart auf ( „Frankfurter Abend“) . Ich war in allen vier Evangelienspielen dabei und gestalte auch das Jahresprogramm mit. Für mich ist wichtig, Ideen und Menschen ( auch mich selbst ) zu entwickeln. Dafür gibt es in LUKAS 14 eine große Plattform!

Was kannst Du persönlich „mitnehmen“ in den verschiedenen Ämtern?

Für mich ist Gemeinschaft sehr wichtig, eine Gemeinschaft, die keinen Selbstzweck hat, sondern für andere da ist. Zum zweiten kann ich hier meine Talente von Organisation, Finanzverwaltung bis zum Theaterspielen richtig ausleben und das mit vielen netten, skurillen und offenen Menschen. Ich brauche viele Menschen!


(6) Zewdie seit 1996 zewie

Wie bist Du in Kontakt mir LUKAS 14 gekommen?

Meine Tochter ist gehörlos und von einer Nachbarin habe ich von P. Amandus und PAX erfahren. Da bin ich einfach hingegangen und Fiyori hat im PAX sehr viel gelernt: Richtig Gebärdensprache und P. Amandus hat es auch ermöglicht, dass meine Tochter einen guten Hauptschulabschluss an einer Regelschule mit Dolmetscher gemacht hat. Das war damals nicht einfach und wurde alles aus Spenden bezahlt. Das vergesse ich nie, weil meine Tochter jetzt gut lernen kann und auch Schriftsprache versteht.

Was ist Dein Ehrenamt?

Ich arbeite gerne in der Küche und koche gerne Kaffee. Schließlich bin ich aus dem Land des Kaffees aus Eritrea. Ab und zu röste ich auch Kaffee und zeige, wie man das in meiner Heimat macht. Bei Festvorbereitungen ( Ostern oder Jubiläen), helfe ich gerne in der Vorbereitung mit. So bin ich mindestens einmal im Monat für LUKAS 14 tätig.

Was gibt Dir diese Arbeit persönlich?

Nun, mit vielen Leuten bin ich seit Jahren bekannt, ich habe auch in allen Evangelienspielen mitgespielt, die letzten beiden Male in der Bettlergruppe und da fühle ich mich richtig wohl.

P. Amandus und LUKAS sind für mich wie ein große Familie. Wenn man kommt, kennt man viele Leute. Es gibt auch neue Menschen und das ist immer interessant. Ich habe viel Spaß und wünsche mir, das es immer so bleibt.


(7) Gregor seit 1997 Gregor

 

Seit wann bist Du dabei?

Seit Februar 1997. Der Auslöser war für mich damals der Film: „Gottes vergessene Kinder“. Ich war fasziniert von Gebärdensprache. Dann sah ich eines Tages im Hauptbahnhof Amandus mit Gehörlosen gebärden und habe ihn angesprochen. Die damaligen Kurse waren besetzt, also habe ich brav gewartet bis zum nächsten Kursbeginn (10 Monate). Insgesamt habe ich 5 Jahre Gebärdensprache gelernt und sogar mal als „Notfalldolmetscher“ ausgeholfen, als es noch keine professionellen Dolmetscher gab.

Wie sieht Deine ehrenamtliche Tätigkeit aus?

Marmeladetransport! Ich bin auch Kassenprüfer, betreue und gestalte die Homepage von LUKAS 14 , bin Requisiteur und Transporter in den Evangelienspielen. Im LUKAS-Alltag fallen viele Reparaturen an, die ich meistens erledige. Da kann ich viel machen, weil es mir Spaß macht.

Was gibt Dir das Ehrenamt persönlich?

Einen guten Ausgleich zu meinen Beruf in meinem Betrieb (Schlosserei). Ich freue  mich, dass ich auch für andere Leute da sein kann und meine Fähigkeiten geschätzt werden. Ich nehme Anteil an anderen Lebenswegen und an anderen Schicksalen und das schon über 15 Jahre hinweg. Das ist wertvoll für das eigene Leben. Das Evangelienspiel ist sehr wichtig für mich, damit bin ich Teil einer sehr großen Familie.

(8) Christa seit 1997

Wie kam es zum Kontakt mit LUKAS 14?

Bei einem Gespräch im Innenhof von Liebfrauen erfuhr ich, dass Leute für handwerkliche Arbeiten gesucht werden. Da habe ich mich gemeldet und bin seither einmal in der Woche im LUKAS und helfe bei praktischen Arbeiten.

Warum unterstützen Sie  diese Arbeit?

Ich möchte diese vielfältige und interessante Gemeinschaft unterstützen, die Arbeit in LUKAS 14 ist Basisarbeit. Man weiß, wofür man Zeit und Energie einsetzt. So habe ich bei vielen Adventsmärkten mitgeholfen Bastelartikel herzustellen und zu verkaufen. Aus dem Verkaufserlös wurde z.B. ein Großteil der Einrichtung der Vereinsräume finanziert. Bei der Herstellung, Verpackung und Verkauf von Amandus-Marmelade bin ich auch beteiligt und der unmittelbare soziale und finanzielle Erfolg ist auch für mich ein „Erfolg“, macht mich zufrieden.

Ist dieser ehrenamtliche Einsatz auch ein persönlicher Gewinn?

Ja, ich habe nette und interessante Leute kennen gelernt und nehme auch ab und zu am Programm teil. Man bekommt Einblick in ganz andere Lebenssituationen, vor allem von behinderten Menschen , zu denen ich bis dahin keinen Kontakt hatte.

(9) Marion seit 1998 Marion

Seit wann bist Du in LUKAS 14 ?

Ich bin seit 1998 dabei. Damals habe ich noch Gebärdensprache gelernt. Der Kontakt kam über Gebärden-Kurse zustande und über die Gottesdienste in Liebfrauen.

Was ist Deine konkrete ehrenamtliche Tätigkeit?

Ich bin in beiden Gebärdenchören (bei IGeL und den GOLDIES ) in der Leitung mitverantwortlich.Wenn wir neue Zugänge haben, arbeite ich diese Leute erstmal gebärdensprachlich ein und treffe mich öfter mit Corinna, die sehbehindert ist, um mit ihr die Texte extra zu üben. Zur Zeit arbeite ich in einem spannenden Musik-Gebärden-Projekt mit, bei dem es um die schriftliche Fixierung von Gebärdensprache für Anfänger geht. Sehr arbeitsreich und macht viel Spaß.

Hast Du von der ehrenamtlichen Arbeit auch einen persönlichen Gewinn?

Natürlich! Ich lerne interessante Leute kennen und habe seit der LUKAS- Zeit auch Einblick in andere Behinderungen. Ich fühle mich intellektuell herausgefordert, auf den vielen verschiedenen Kommunikationswegen, die es hier gibt. z.B. gibt es im IGeL Chor Seh- und Hörbehinderte, da ist die Verständigung untereinander schon sehr spannend und es wird auch viel gelacht! Durch die Arbeit im Gebärdenchor habe ich einen neuen Zugang zum Glauben und zur Kirche gefunden.

(10) Stefan seit 1998 Stefan

Wie kam der Kontakt zu LUKAS 14 zustande?

1998 habe ich gemeinsam mit Marion im damaligen PAX  Gebärdensprache gelernt, ich hatte schon Grundlagen, wollte aber mehr über Grammatik wissen. Warum ich Interesse an Gebärdensprache habe? Ich arbeitete nebenher als Barkeeper in einer Disco und als ein Gehörloser bei mir Fanta bestellte, war ich ratlos. Schließlich hat es dann übers Aufschreiben geklappt. Das hat mich gestört und so habe ich mich für Gebärdensprache interessiert. In meiner Familie gibt es keine Gehörlosen. Am Anfang sah ich nur die visuelle Sprache als neue Kommunikationsform, dann sah ich immer mehr die Gemeinschaft. Nach etlichen Jahren wurde mir nahe gebracht, doch mal zu überlegen, Gebärdensprachdolmetscher zu werden. Dann habe ich nebenberuflich die Dolmetscherausbildung in Frankfurt absolviert und im „geschützten Raum“ von PAX damals meine  Kenntnisse erprobt, bis ich das Dolmetschen zwischenzeitlich als Hauptberuf ausübte und als Nebenberuf immer ausüben werde.Viel Erfahrung habe ich dann im PAX-Theater gesammelt: „Der Kreidekreis“, Fastnachtsveranstaltungen und zum Schluss in der „Mausefalle“. Das war mein gebärdensprachlicher Durchbruch. Als einziger Hörender hatte ich eine Hauptrolle in einem DGS-Krimi. Seit 2006 habe ich auch die Evangelienspiele gedolmetscht.

Wie sieht  dein Ehren-Amt aus?

Seit 2008 bin ich in der IGeL – Chorleitung mit Sina und Marion, was mir sehr wertvoll ist. Außerdem spiele ich immer wieder im Theater mit. Auch an der HP und Programmgestaltung bin ich beteiligt. Im Jahresprogramm biete ich gerne ein Seminar über „praktische Psychologie“ an, was von Hörenden und Hörgeschädigten gerne in Anspruch genommen wird.

Warum engagierst  du dich bei LUKAS 14, gibt es einen persönlichen „Gewinn“?

Ich wurde „geangelt“ und bin hängen geblieben. Ich bin an dieser Gemeinschaft hängen geblieben. Eine solche Gemeinschaft kannte ich bis dato nicht. Die Angebote sind sehr vielfältig. Ich habe bei den unterschiedlichsten Aktionen mitgemacht: Gehörlose unterrichtet, Hörende unterrichtet, war bei vielen Bildungsfahrten dabei usw… Ich fühle mich reich beschenkt. Durch P. Amandus und LUKAS 14 bin ich zurück zum Glauben gekommen.

 (11) Martin seit 2000 Martin

 

Wie kam es zu deinem Kontakt mit LUKAS 14?

Der erste Kontakt entstand vor vielen Jahren – das Evangelienspiel wurde vor dem Dom aufgeführt, es war ein schöner Tag, ich hatte Zeit und die Kamera dabei. Damals noch mit Negativ- Film! Um ein paar schöne Bilder zu erhalten, besuchte ich die Spiele nach der Arbeit an zwei Tagen, evtl. waren es auch drei. Einige Spieler waren mir bekannt, so gab ich an sie etliche Bilder weiter- der erste Kontakt war hergestellt. Viel später erfolgte dann die Einladung zu LUKAS 14  (damals noch mit anderem Namen).

Was ist Dein Ehrenamt?

Mein Ehrenamt, so ich es bezeichnen kann, ist: wenn möglich, Fotos auf und von Veranstaltungen rund um LUKAS 14 zu schießen, für die „Geschichtsmappen“ von LUKAS 14 und seinen Mitgliedern. Weiterhin hier und da zu helfen…

Warum tust Du das?  Gibt Dir das Ehrenamt auch was Persönliches?

Warum tue ich es? Fotografieren bringt mir Spaß. Und so ein Theaterstück birgt viele Möglichkeiten, sein Talent zu verbessern. Und noch mehr: Ich lerne dabei / dadurch hin und wieder fremde Menschen kennen, von denen mir heute einige sehr vertraut sind – fast würde ich sagen: freundschaftliche Bande wurden geknüpft – auch zu LUKAS 14. Weiterhin bereite ich anderen mit den Bildern eine Freude – ja, sogar mir selber, wenn ich sie z.B. in Liebfrauen ausgehängt sehe, im Kirchenladen, im Internet oder in der „Galerie“ von LUKAS 14 (geschenkte Freude, sage ich da.) Ach, nicht vergessen dürfen wir meinen (nicht selbst gewählten!) Spitznamen GEFO   (Gemeingefährlicher Fotograph). Der spricht Bände… Oder? Ein Ergebnis unserer Messdienerinnen…

 (12) Sina seit 2003 Sina

 

Wie bist Du in Kontakt mit LUKAS 14 gekommen?

Im Evangelienspiel 2003 wurde ich als Sängerin angefragt, da hatte ich das erste Mal Berührung mit gehörlosen Menschen. In meiner Familie gibt es keine Gehörlosen. Nach dem Spiel habe ich mich entschlossen, im damaligen PAX vier Jahre Gebärdensprache zu lernen.2005 wurde ich von Christina angefragt ob ich mir vorstellen könne, einen Integrativen Gebärdenchor zu leiten. Ich war damals gerade am Anfang meiner zweijährigen Assistenzzeit nach dem Studium zur Gemeindereferentin und hatte eigentlich gut zu tun. Nach Rücksprache mit meiner Ausbildungsleitung  habe ich dann doch „Ja“ gesagt. Meine Abschlussarbeit habe ich über meine Arbeit und Erfahrungen mit dem Gebärdenchor geschrieben. In den Evangelienspielen 2006 und 2009 war ich mit Gesang und Gebärde dabei.

Wie sieht Dein Ehren-Amt aus?

Ich würde mal besser sagen: „Ehren-Dienst“. Ich bin Leiterin im Integrativen Gebärdenchor Liebfrauen und habe so den Schwerpunkt Liturgie (Gottesdienst) und musikalische Gestaltung. Wöchentlich gibt es eine Chorprobe und die Arbeit im Team (mit Stefan und Marion) macht mir sehr viel Spaß.

Was ist Deine Motivation und was „bekommst“ Du persönlich?

Damals, als ich gefragt wurde die Chorleitung zu übernehmen, dachte ich: Das ist doch was Besonderes, einfach Pionierarbeit. In dieser Aufgabe werden viele meiner Fähigkeiten und Talente gebraucht. Doch: Es war viel schwieriger und komplizierter, als ich anfangs dachte. Heute bin ich aber ganz „drin“: Musik, Gebärde und Text sind eine faszinierende Dreierkombination – eigentlich unschlagbar. In meiner Arbeit mit Kindern benutze ich bei Liedern auch Gebärden, natürlich einfache. Aber die Gebärden im Integrativen Gebärdenchor sind doch was anderes. Es ist eine sehr komplexe, visuelle Sprache, Poesie und Kunst. Die verschiedenen Chormitglieder sind schon eine „exotische Mischung“: Sieben Nationen, zwei Behindertenrichtungen (Hör- und Sehschädigung), eine Altersspanne von 22-63 Jahren, acht Frauen und sechs Männer (bei Vollbesetzung ). In der Kommunikation muss man vieles bedenken, damit alle verstehen. Diese Arbeit hat meinen Blick auf Menschen mit Behinderungen total verändert. Der Chor ist eine Erweiterung meines Arbeitsalltags, der auch schon sehr vielfältig ist.

 (13) Lutz seit 2006 Lutz

 

Wie bist  Du dazugekommen?

Als Sänger geriet ich 2006 im Rahmen des FRANKFURTER  EVANGELIENSPIELS in Kontakt mit PAX/ LUKAS 14, der Verein stand damals kurz vor der Umwandlung. Ich sollte als Kantor beim Abendmahlbild auftreten und nachdem mich Christina sah, (ich bin XXL) war ihr erster Kommentar:  „Das heißt: Ein neues Kostüm!“. Damals habe ich gleich gedacht: Hier bist  du richtig, da wird gemacht, nicht geredet!

Was ist Deine Aufgabe im Vorstand?

2008 wurde ich in den Vorstand gewählt  und da ich die Öffentlichkeits- und Pressearbeit beim EVS 06  wohl gut hingekriegt habe, bin ich nun der Öffentlichkeitsbeauftragte, knüpfe neue Kontakte, unterhalte mich mit Besuchergruppen, mit Schülergruppen, gebe kleine Info- Veranstaltungen, habe einen Literatur- und Musik- Kultursalon einmal im Monat, der mir viel Freude macht und ich spiele in der Theatergruppe mit. Etwas Gebärdensprache habe ich auch gelernt und auch im EVS als Sänger eingesetzt. Zur Zeit begleite ich auch ein aufwändiges DVD-Projekt.

Was gibt Dir diese ehrenamtliche Arbeit persönlich?

Für mich ist LUKAS 14 eine Großfamilie. Obwohl ich selbst eine gute Familie habe (die inzwischen auch bei LUKAS  aktiv ist), genieße ich es, in einer so großen, vielfältigen Gruppe zu hause zu sein. Die Evangelienspiele sind für uns alles sehr prägend und die persönlichen Kontakte zwischen den Spielern und Spielerinnen sind dauerhaft geworden. Für mich als Sehbehinderten ist toll: Behinderung spielt hier keine Rolle. Niemand schaut auf das, was ich nicht kann, sondern alle schauen auf das, was ich kann und wie ich mich einbringe.

 

(14) Gisela P. seit 2006

 

Wie kam der Kontakt zur Lukas 14 zustande?

Durch meine Tochter Sina, die in der Leitung des Gebärdenchores tätig ist. 2006 habe ich dann im Evangelienspiel mitgespielt. Du hast sozusagen ein „Alltagsamt“, bist bei den meisten Veranstaltungen dabei und hilfst in der Vorbereitung und Organisation.

Was ist genau Deine Tätigkeit?

Neben der Durchführung / Aufräumen von Veranstaltungen fotografiere ich gerne und mache sozusagen die „Alltags-Foto-Arbeit“ für die Dokumentation, auch Homepage und Schaukasten- Aushang. Speziell für Sehbehinderte habe ich eine kleine CD hergestellt, damit sich die Betreffenden Fotos von Ausflügen, Fahrten usw. noch mal in Ruhe und  vergrößert am Computer anschauen können. Jetzt habe ich eine spezielle CD Rom für Sehbehinderte mit Fotos von der Liebfrauenkirche erstellt.  Diese Arbeit wird sehr geschätzt. Auch war ich als Souffleuse in den Theaterstücken tätig, backe mal gerne einen Kuchen, bin bei den GOLDIES mit Begeisterung dabei und werde auch im nächsten Theaterprojekt mitspielen.

Warum hast Du Dich für diese Form der ehrenamtlichen Arbeit entschieden, was gibt es Dir persönlich?

Die Freude, eine große Gemeinschaft in ihrer ganzen Vielfalt  erleben zu können, steht im Vordergrund und das Bewusstsein  eine sinnvolle Aufgabe ausfüllen zu können.  Durch die Arbeit in LUKAS 14 habe mich persönlich weiter entwickelt und sie hat mir auch Seiten gezeigt, die ich an mir gar nicht kannte: zum Beispiel, dass ich darstellen kann und  „Theaterblut“ habe.

 

(15) Veronica seit 2008 Veronica

 

Wie kam der Kontakt zu LUKAS 14 zustande?

Als Mitglied kenne ich LUKAS 14 und die Vorgängerorganisation PAX seit über 20 Jahren. Immer wieder haben mich in der Liebfrauenkirche Gottesdienste und Veranstaltungen für Gehörlose mit P. Amandus angezogen. In der Stille dieser Gebete hatte ich den Eindruck, dass auch meine Anliegen näher zu Gott kommen. Meine langjährige, eher passive Mitgliedschaft mündete dann in einer aktiven Mitwirkung. Heute bist Du im Vorstand des Vereins.

Was ist Deine Aufgabe?

Ich bin Schriftführerin, halte also Gedanken und Entscheidungen aus Besprechungen fest. Konkret heißt das: ich protokolliere Sitzungen und Gespräche und verfasse Briefe.

Was ist Deine Motivation für dieses Amt und  gibt es ein persönliches Plus?

Ich finde diese Gemeinschaft der unterschiedlichsten Menschen bezüglich Alter, Temperament und Fähigkeiten faszinierend. Gerade deshalb ist es auch die wichtigste Aufgabe unserer Gemeinschaft, Menschen mit Behinderungen in unseren Reihen aufzunehmen und sie zu unterstützen. Hiermit verbundene, ganz neue Ideen zu verwirklichen,  empfinde ich als unbedingte Herausforderung. Faszinierend war zum Beispiel das 4. Frankfurter Evangelienspiel, bei dem ich auch dabei war. Zudem leben und erleben wir im Alltag von Lukas 14 Soziales und den christlichen Glauben ganz praktisch und direkt, das sagt mir zu. Zwischenmenschliche Beziehungen in Verbindung mit moderner Glaubensverkündung – da muss sich einfach jeder angesprochen fühlen.

(16) Antonia seit 2009 Antonia

Wie bist Du zu LUKAS 14 gekommen?

Ich habe die integrativen Gottesdienste in Liebfrauen besucht und bin so auf LUKAS 14 gestossen. Außerdem habe ich Kontakt als Schülerin von Hetty Krist  zu den Evangelienspielern. Im Jahr 2009 habe ich dann im Evangelienspiel mitgespielt.

Was ist Deine Ehren- Amt?

Unter den vielen Berufen, die ich ausgeübt habe, ist auch der Beruf der Schneiderin und da stelle ich gerne mein Wissen und Können zur Verfügung . Jetzt gibt es ein neues Theaterprojekt, in dem ich auch mitarbeite.

Was gibt es Dir persönlich?

Es gibt mir eine innere Zufriedenheit . Ich schätze sehr das kulturelle Angebot von LUKAS 14.

 (17) Christina seit 2010

Wie bist Du zur ehrenamtlichen Arbeit in LUKAS 14 gekommen?

Seit 2010 – nachdem ich meine berufliche Tätigkeit als Sozialpädagogin und pastorale Mitarbeiterin in der Gehörlosenseelsorge beendet hatte, bin ich ehrenamtlich für LUKAS 14 tätig. LUKAS 14 ist aus PAX erwachsen, aber das kann man ja unter „Historie“ nachlesen.

Wie sah deine Arbeit früher aus und wie hat sie sich seit 2010 verändert?

Tja, ein großes Thema. Auch in den 31 Jahren Sozial-und Pastoralarbeit in der Gehörlosenseelsorge gab es viele Veränderungen, besonders in den letzten 10 Jahren, mit der Entwicklung des Cochlea-Implantats und dem Durchbruch der ganzen Medizintechnik für Hörgeschädigte.

Während wir 1979 noch mit einer geschlossenen Gehörlosengemeinschaft arbeiteten, veränderte sich dies radikal ab Mitte der 9o-er Jahre. Schwerhörige und immer mehr Hörende mit Gebärdensprachkenntnissen stießen dazu. Gruppen waren nur noch in gemischter Form aufrecht zu erhalten. Der Weg in die Integration – den wir ja bewusst mit angestoßen hatten – ging immer weiter weg vom alten Modell. Heute bin ich sehr froh, dass wir die Entwicklung einfach mit vollzogen haben und uns öffneten. Manche konnten sich von Altgewohntem nicht trennen, das ist so, Entwicklungen tun manchmal auch weh – aber aufzuhalten sind sie nicht. Nur wer sich den neuen Aufgaben stellt, kann weiter mitgestalten. Ich denke jetzt gerne an diese spannenden Jahre der Veränderungen von 94 – bis 2010 zurück und bin auch dankbar für die Freiräume der Entwicklung, die Unterstützung und Bejahung der sehr lehrreichen Gebärdensprach- Projekte, durch das Bistum Limburg, meinem damaligen Arbeitgeber.

Heute? Ja, das ist nun doch ganz anders. Eine viele größere, buntere Arbeit. So vieles könnte ich jetzt anführen. Vielleicht eines daraus: Junge Migranten und Migrantinnen fühlen sich von uns sehr angezogen. Wir geben Nachhilfe für die Schule, wobei ich sagen würde: Nachhilfe im eigentlichen Sinn ist das oft gar nicht. Wenn ich Schülerinnen und Schüler aus anderen Kulturkreisen durch ein Geschichts- Politik- Religions- oder Soziologie-Thema lotse, dann fühle ich mich wie ein „Kultur- Scout“. Eine Arbeit, die immer mehr abgefragt wird und mir große Freude bereitet. Speziell diese Tätigkeit sehe ich auch als positives Ergebnis meiner Arbeit mit hörbehinderten Menschen: Ich habe gelernt mich klar, deutlich und strukturiert auszudrücken. Vielleicht verstehe ich diese Jugendlichen ganz gut, weil sie ebenso in zwei Welten leben, wie viele Hörgeschädigte. Nichts ist vergebens, was man einmal gelernt hat!

Warum tust du das? Gibt dir das Ehrenamt etwas Persönliches?

Natürlich! Ich bin ja jetzt im Rentenalter und da fragt man sich schon: Muss ich das machen?

Die Zeit wird kostbarer, die Kräfte müssen mehr eingeteilt werden. Neben dem Vorstand war ich damals die treibende Kraft, als es um die Gründung von LUKAS 14 ging. Insofern fühle ich mich auch verpflichtet, die Starthilfe für einen Verein, der total auf dem Ehrenamt basiert, zu geben und evtl. eine Basis zu schaffen. Das ist soz. Die „Pflicht“. Aber die „Kür“ überwiegt: Die Arbeit mit Migranten- Jugendlichen habe ich schon erwähnt. Weiter bin ich sehr motiviert im Unterricht für Lehrerinnen., Lehrer Therapeutinnen, Sozialpädagoginnen und Integrationshelfer im BILDERGEBÄRDEN ( einer von mir entwickelten Form der Gebärdensprache für hörende, nicht-sprechende Kinder ). Ein wunderbares Abenteuer mit ganz überraschenden Erfolgen. Und natürlich die GOLDIES, diese skurille Kleinkunstgruppe mit ihren Spiel – und Gebärdenauftritten. Das ist auch ein Stück „Therapie“ für mich. Mein ganzes Wissen, meine Erfahrung und meine Ideen kann ich in die Geschäftsführung einbringen. Und natürlich das FRANKFURTER EVANGELIENSPIEL! Möge es unsere Zeit überdauern. Zusammenfassend kann ich nur sagen: Gemeinsam, das ist das Glück!

Des weiteren bedanken wir uns bei allen anderen Ehrenamtlichen, die in Gruppen, projektmäßig und in Alltagseinsätzen Zeit, Wissen und Arbeitskraft zuverlässig zur Verfügung stellen.

 

 Helfer
    lukas14.de Webutation